Arbeitsgemeinschaft

Diabetes & Psychologie

Für die Therapie und langfristige Prognose des Diabetes mellitus sind somatische und psychosoziale Faktoren gleichermaßen wichtig. Bei der Diabetestherapie kommt dem Patienten die entscheidende Rolle zu, da dieser die wesentlichen Therapiemaßnahmen des Diabetes in seinem persönlichen Alltag dauerhaft und eigenverantwortlich umsetzen muss. Die Prognose des Diabetes hängt daher zu einem großen Teil davon ab, inwieweit dies dem Betroffenen auf dem Hintergrund seines sozialen, kulturellen, familiären und beruflichen Umfeldes gelingt. Es gibt eine Reihe evidenzbasierter psychosozialer Interventionen, die Patienten mit Diabetes dabei unterstützen, möglichst erfolgreich mit ihrer Therapie zurechtzukommen und trotz der Erkrankung eine gute Lebensqualität zu erhalten. Die Behandlung des Diabetes sollte daher stets aus einer bio-psychosozialen Perspektive erfolgen.

Aufgaben und Ziele

Wir unterstützen die Wissenschaft und Forschung von psychosozialen Aspekten des Diabetes, engagieren uns in der Fort- und Weiterbildung und entwickeln sowie verbreiten psychosoziale Konzepte für Menschen mit Diabetes, deren Angehörige und soziales Umfeld. Es ist unser Anspruch und das Ziel, wirksame Formen der psychosozialen Unterstützung für die Prävention, Beratung, Schulung und Therapie des Diabetes weiter zu entwickeln.

ILlustration eines menschlichesn Gehirns aus bunten Punkten
© Anita Ponne / Shutterstock

Aktuelle Projekte

  • Kontakt mit weiteren Landespsychotherapeutenkammern zur Umsetzung
    der „Speziellen Psychotherapie bei Diabetes“ in die Weiterbildungsordnung
    der Landespsychotherapeutenkammern

  • Ausarbeitung eines Moduls „Psychodiabetologie“ für die DDG-Zertifizierung von
    diabetologischen Einrichtungen

  • Integration von psychologischen und sozialen Outcome-Parametern in
    der Diabetesforschung

 

Mehr Informationen

Hier geht es zur weiterführenden Webseite der AG Diabetes & Psychologie

Sprecher und 1. Vorsitzender

2. Vorsitzende

Schatzmeisterin