Richtlinien

Hier können Sie die Kriterien (Pflichtitems) für die Erweiterte Anerkennung und ein Ablaufschema zur Antragstellung Zertifiziertes Diabeteszentrum Diabetologikum DDG) einsehen. Sie gelten für Einrichtungen, die ein erweitertes, hohes Qualitätsniveau mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement für die Versorgung von Menschen  mit Diabetes mellitus nachweisen können. 

Die Erweiterte Anerkennung als Behandlungseinrichtung setzt nicht das Erreichen der Basisanerkennung voraus, sondern stellt ein eigenständiges Verfahren dar.

 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise speziell für die Zertifizierung zum Diabetologikum DDG:

Audit

  • Die Daten zur Patientencharakterisierung und Nachuntersuchungen werden während des Audits anhand von Stichproben direkt in den entsprechenden Patientenakten der Praxisverwaltungssoftware eingesehen (Verlaufsdokumentation).
    Bitte beachten Sie, dass für diese Akteneinsicht die schriftliche Einverständniserklärung der Patienten für die Einsicht der Patientendaten zum Zwecke der Qualitätssicherung vorliegen muss.
  • Den Auditoren muss zusätzlich ein objektiver Nachweis über die geforderten Behandlungszahlen (z.B. DMP-Evaluation,  Auszug der KV) vorgelegt werden.
  • Der Nachweis der modularen Schulungslisten wird von den Auditoren vor Ort eingesehen und geprüft.

Hospitation 

  • Die Hospitationsorte sollten in einer Entfernung über 50 km liegen, darunterliegende Entfernungen sind zu begründen.
  • Die Hospitation muss in einer von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) anerkannten Einrichtung (Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG, Zertifiziertes Diabeteszentrum Diabetologikum DDG) erfolgen.
  • Bei einer Erstzertifizierung muss keine passive Hospitation nachgewiesen werden.

 
Als Unterstützung für die Antragstellung stehen Mustervorlagen zur Verfügung:

  • Schreiben der Klinikleitung zur Verfügbarkeit des Stationspflegepersonals 
  • Muster für Kooperationsvereinbarung mit entsprechenden Formulierungen