Zulassung von im Ausland erworbenen Grundberufen,
die in Deutschland reglementiert sind.

In den Ländern der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) ist der Zugang zu den reglementierten Berufen und ihre Ausübung durch die Richtlinie 2005/36/EG geregelt. Sie gilt für Staatsangehörige von Mitgliedstaaten, die ihre Qualifikation in einem Mitgliedsstaat erworben haben, und gewährleistet ihnen den Zugang zu demselben Beruf unter denselben Voraussetzungen wie Inländern. Auch mit der Schweiz ist die gegenseitige Anerkennung durch ein Abkommen sichergestellt.

Das sogenannte harmonisierte Verfahren ermöglicht eine automatische Anerkennung ohne individuelle Prüfung.

Eine berufliche Qualifikation, die außerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz erworben wurde, kann ebenfalls anerkannt werden, wenn diese mit der entsprechenden Qualifikation in Deutschland vergleichbar ist. Dies ist der Fall, wenn keine wesentlichen Unterschiede in der Ausbildung oder im Berufsbild existieren. Hier ist jedoch eine individuelle Prüfung notwenig.

Weitere Informationen zum Verfahren finden sie auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:

Es besteht die Möglichkeit, einen Anerkennungszuschuss zu beantragen.