FAQ: Diabetesassistentin DDG

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen, die uns in der Geschäftsstelle zum Thema Weiterbildung und Diabetesassistentin DDG erreichen.

Allgemeine Fragen zur Weiterbildung

Wo finde ich die Bewerbungsformulare?
  • Bewerbungsformulare für die Weiterbildung zur Diabetesberaterin DDG finden Sie hier
  • Anmeldeformulare für die ärztliche Weiterbildung zur „Klinischen Diabetologie“ finden Sie hier
  • Anmeldeformulare für die Weiterbildung zum Fachpsychologen DDG finden Sie auf der Website der AG Diabetes und Psychologie
  • Bewerbungsformulare für alle anderen Weiterbildungen finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Weiterbildungsstätten. Die Adressen und Kontaktdaten sind auf unserer Website bei dem jeweiligen Weiterbildungsangebot zu finden.

 

Wohin sende ich meine Bewerbungsunterlagen?

 

Wie sind die Anmeldefristen?

 

Für alle Kursen gilt, dass Bewerbungen so lange angenommen werden, wie freie Plätze zur Verfügung stehen. Wartelisten werden ggf. geführt. Bitte beachten Sie, dass zeitweise Kurse sehr frühzeitig ausgebucht sein können. Die Geschäftsstelle kann Auskunft geben zum Buchungsstand der Kurse „Klinische Diabetologie“ und Diabetesberaterin DDG. Alle anderen Anmeldezahlen erfragen Sie bitte direkt bei den jeweiligen Weiterbildungsstätten.

 

Gibt es eine Altersbegrenzung für die Teilnahme?

 

Für die Teilnahme an den Kursangeboten der DDG besteht keine Altersbergrenzung. Die Gruppen sind sowohl hinsichtlich der Altersstruktur, als auch hinsichtlich der Erfahrung i.d. R. heterogen. Nur das Angebot der (verkürzten) Aufbauqualifikation zur Diabetesberaterin setzt den erfolgreichen Abschluss der Diabetesassistentin DDG voraus, so dass hier eine homogenere Gruppe die Regel ist.

 

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

 

Die Möglichkeiten der Förderung sind abhängig von der individuellen Förderfähigkeit der Teilnehmerin bzw. deren Arbeitgeber sowie den ggf. regionalen Angeboten. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Wie stehen Unterkünfte während der Kursblöcke zur Verfügung?

 

Über Möglichkeiten der Unterbringung informieren Sie die jeweiligen Weiterbildungsstätten. Die Adressen und Kontaktdaten sind auf unserer Website unter dem jeweiligen Weiterbildungsangebot zu finden.

 

Fragen zur Diabetesassistentin DDG

Was ist der Unterschied zwischen den Weiterbildungen zur Diabetesassistentin und zur –beraterin?

 

Die Diabetesassistentin DDG wird im Fokus auf der Schulung und Beratung von Menschen mit Diabetes Typ 2 ausgebildet. Die Diabetesberaterin DDG berät und schult Menschen aller Typen des Diabetes, d.h. auch Kinder, Schwangere und Sonderformen.

 

Was unterscheidet die Diabetesberaterin/-assistentin von der Weiterbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft.

 

Während die Beraterinnen und Assistentinnen mit dem Abschluss der Weiterbildung ihre berufliche Tätigkeit in die Beratung und Schulung von Menschen mit Diabetes und ihren Angehörigen verlagern, bleiben die Diabetes-Pflegefachkräfe weiter in der Pflege tätig und können hier mit ihrer Kompetenz die pflegespezifischen Aspekte dieser Patientengruppe beachten, einschätzen, kommunizieren und angemessene pflegerische Maßnahmen einleiten und begleiten.

 

Kann ich die Weiterbildung absolvieren, wenn ich nicht über einen der aufgeführten Grundberufe verfüge?

 

Die Zulassung zur Weiterbildung Diabetesassistentin DDG und Diabetesberaterin DDG erfordert den Abschluss in einem von der DDG akzeptierten 3-jährigen medizinischen Grundberuf. Die Liste der regulär zugelassenen Berufe finden Sie hier für die Diabetesassistentin und die Diabetesberaterin.

Ab Januar 2018 ist eine Zulassung zu den Weiterbildungen Diabetesassistentin DDG und Diabetesberaterin DDG nicht mehr über Sonderzulassungen möglich. Eine Zulassung beschränkt sich dann auf die in den Weiterbildungsordnungen definierten Zulassungskriterien.


Sofern Sie nicht über einen entsprechenden Abschluss verfügen, besteht die Möglichkeit der Sonderzulassung. In diesem Fall wird Ihre Bewerbung im Einzelfallverfahren durch den Ausschuss Qualitätssicherung, Schulung und Weiterbildung (QSW) der DDG geprüft. Neben der beruflichen Grundqualifikation fließen auch Ihre bisherigen Erfahrungen im medizinischen und/oder pädagogischen Bereich und im Besonderen mit dem Diabetes in die Bewertung ein. Der Ausschuss meldet das Ergebnis der Prüfung an Sie zurück.

 

 

 

 

 

Wird meine eigene Betroffenheit angerechnet?

 

Die eigene Betroffenheit wird innerhalb der Bewertung einer Sonderzulassungsanfrage berücksichtigt, ersetzt aber nicht eine berufliche Vorerfahrung, da die Weiterbildung an vorhandenes medizinisches Fachwissen anknüpft, das in der Grundausbildung erworben wurde. Der Erwerb des Basiswissens kann in der Weiterbildung nicht gewährleistet werden.

 

Wie kann ich einen Antrag auf Sonderzulassung stellen?

 

Sollten Sie eine Sonderzulassungsanfrage in Erwägung ziehen, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen inkl. Bewerbungsbogen an die Geschäftsstelle der DDG.

Geschäftsstelle der DDG
Anja Fornoff
Albrechtstr. 9
10117 Berlin

Bitte legen Sie den Unterlagen ein ausführliches Anschreiben bei, in dem Sie Ihre Motivation, Ihre bisherige Erfahrung und Ihre Zielstellung darlegen. Die Unterlagen werden an den Ausschuss QSW weiter geleitet.

Bitte beachten Sie, dass auch im Fall der Sonderzulassung der Nachweis der Einbindung in ein diabetologisches Team während der Weiterbildungszeit gewährleistet sein muss.

 

Brauche ich Vorerfahrung in der Diabetologie?

 

Die Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Kursangebote regeln die Kriterien zur Zulassung. Festgelegte Zeiten, die Sie im Vorfeld der Weiterbildung absolviert haben müssen, sind nicht definiert. Zweifelsohne ist aber die Vorerfahrung in der Diabetologie wünschenswert. Die Kurse setzen an einem hohen Niveau der medizinischen Grundkenntnis an und haben ein anspruchsvolles Programm. Je mehr Vorkenntnisse Sie mitbringen, desto mehr Kapazität haben Sie für die neuen Themen frei. Zulassungsrelevant ist die Tätigkeit im diabetologischen Team während der Weiterbildungszeit.

Im Fall der Kurse zur Diabetesberaterin werden in der gewählten Weiterbildungsstätte obligatorisch persönliche Vorstellungsgespräche als Teil des Zulassungsverfahrens geführt. Die berufsfachlichen Leiter/innen schätzen die Eignung der Bewerberin ein. Die Entscheidung der berufsfachlichen Leitung ist bindend.

 

Wieviele Stunden muss ich obligatorisch hospitieren?

 

Teilnehmer der Diabetsassistentinnenkurse müssen 40 Praxisstunden im diabetologischen Kontext während der Weiterbildungszeit erbringen, Teilnehmer der Beraterkurse 584 Stunden (in der Aufbauqualifikation 362 Stunden). Der Diabetologe bestätigt seine Betreuung auf dem Bewerbungsbogen per Unterschrift.

Für Teilnehmer der Beraterkurse sind bei Entsendung durch einen diabetologisch tätigen Arbeitgeber 40 Stunden als externe Hospitation abzuleisten, die restlichen 544 Stunden sind Teil der eigentlichen Arbeitszeit. Die Teilnehmer der Aufbauqualifikation erbringen 20 Stunden in der Hospitation, die restlichen 342 Stunden im regulären Arbeitskontext.

 

Wie verfahre ich, wenn ich zum Zeitpunkt der Weiterbildung kein Arbeitsverhältnis im diabetologischen Kontext habe?

 

Sofern Sie keine Stelle in der Diabetologie haben, können die Praxisstunden in einem externen Hospitations-/Praktikumsverhältnis erbracht werden. Ob und in welchem Umfang Stunden aus ihrer eigentlichen Arbeitszeit anerkannt werden können, entscheidet für Teilnehmer der Beraterkurse die berufsfachliche Leitung der Weiterbildungsstätte im Bewerbungsgespräch.

Sofern Sie keine Arbeitsstelle haben, können Sie dennoch an der Weiterbildung teilnehmen, wenn ein Diabetologe als Praktikumsgeber eintritt.

Bitte beachten Sie die gesetzlichen Regelungen zum Mindestlohn und besprechen Sie diese offen mit Ihrem Praktikums-/Hospitationsgeber.

 

Welche Stelle kann als Praxisnachweis/Hospitationsstelle anerkannt werden?

 

Praxisstunden sind für Diabetesberaterinnen und - assistentinnen in einer stationären oder ambulanten diabetologischen Einrichtung unter der Anleitung eines Diabetologen zu erbringen. Es kann ein Arbeits- oder Praktikums-/Hospitationsverhältnis anerkannt werden. Die DDG Zertifizierung der Einrichtung ist in diesem Kontext nicht zulassungsrelevant.

Eine Ausnahme betrifft die Weiterbildungen zur Wundassistentin DDG und zur Podologin DDG. Hier müssen die praktikums-/hospitationsgebenden Einrichtungen über die Anerkennung als Fußbehandlungseinrichtung DDG verfügen.

 

Wann sind die Praxisstunden zu erbringen?

 

Die Praxisstunden können frühestens ab dem Zeitpunkt des Weiterbildungsbeginns gesammelt werden. Zur Abschlussprüfung müssen sie in vollem Umfang nachgewiesen werden. Es besteht ggf. die Möglichkeit, Zeiten in verschiedenen Einrichtungen zu sammeln. Allerdings bedarf dies der Absprache mit der Kursleitung bzw. mit der Geschäftsstelle der DDG.

 

Können Hospitationen im Vorfeld der Weiterbildung absolviert und anerkannt werden?

 

Nein, Hospitationen zu den Weiterbildungen sind WÄHREND der Weiterbildungszeit zu erbringen. Die Hospitation im Fall der Weiterbildung zur Wundassistentin und Podologin erfolgt nach der Theoriezeit. Immer soll theoretisch Gelerntes in der Praxis geübt werden.

 

Wo kann ich die Referentenseminare der zertifizierten Schulungsprogramme finden?

 

Alle Weiterbildungsstätten der DDG verfügen über die Kompetenzen, selbst Referentenseminare für die zertifizierten Schulungsprogramme anzubieten. Bitte sprechen Sie die Weiterbildungsstätte Ihrer Wahl an. Die Adressen und Kontaktdaten der Weiterbildungsstätten sind auf unserer Website bei dem jeweiligen Weiterbildungsangebot zu finden.

Darüber hinaus bieten die Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder, zuweilen die Landesärztekammern oder Hausärzteverbände ZI-Schulungsseminare an. Das FIDAM – Institut ( Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim) kann Auskunft geben über das Angebot von Referentenseminaren der dort entwickelten Schulungsprogramme.


 

Wann erhalte ich die Kursunterlagen?

 

Die Kursunterlagen werden durch die Weiterbildungsstätten in der Regel ca. 2 Wochen vor Kursbeginn versendet.

 

Welche zusätzlichen Kosten erwarten mich neben der Kursgebühr?

 

Die Kursgebühren setzen sich aus Anmelde-, Kurs- und Prüfungsgebühr zusammen. Zusätzlich können Materialkostenbeiträge erhoben werden. Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind nicht enthalten.

 

Welche Fortbildungsverpflichtung besteht?

 

Es besteht für Diabetesassistentinnen und -beraterinnen gleichermaßen die Verpflichtung zur Fortbildung im Umfang von 25 Punkten/Jahr bzw. 75 Punkten/3 Jahre.

 

Welche Fortbildungsveranstaltungen werden anerkannt?

 

Regelungen zur Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen finden Sie hier.

 

Wer prüft die Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung?
  • Die Teilnehmerinnen sammeln die Zertifikate, auf denen die Fortbildungspunkte ausgewiesen sind. Vorgelegt werden Sie im Rahmen des Antragsverfahrens zur Zertifizierung der Einrichtung als Diabeteszentrum.
  • Eine Einreichung der Fortbildungsnachweise durch die Diabetesassistentin/ Diabetes-beraterin DDG selbst, ist zur Zeit nicht erforderlich.
  • Während längerer Krankheit, Mutterschutz oder Elternzeit ruht die Fortbildungsverpflichtung. Bitte legen Sie Ihrer Zertifikatssammlung einen entsprechenden Nachweis bei.

 

Wenn Sie darüber hinaus noch dringende Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle ist:

Susa Schmidt-Kubeneck

Tel.: 030 / 3 11 69 37 18
E-Mail: schmidt-kubeneck(at)ddg.info