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Wissenschaftliche Kooperationen fördern!

Das "Forschungsnetzwerk Diabetes" startet

Aus welchen Gründen haben DDG und DZD das Forschungsnetzwerk Dia­betes ins Leben gerufen?

Professor Dr. Annette Schürmann: Vor einiger Zeit war ich an der Erstellung des Strategiepapiers "Diabetologie 2025" beteiligt und habe mich mit Professor Dr. Lutz Heinemann um das Thema Forschung gekümmert und darum, wie es gelingen kann, die hiermit gewonnenen Erkenntnisse möglichst rasch in die praktische Anwendung zu transferieren.

Da solch translationale Forschung schon seit mehreren Jahren im Deutschen Zen­trum für Diabetesforschung betrieben wird, hat sich der DDG Vorstand entschlossen, gemeinsam mit dem DZD einen Überblick über die derzeit in der Diabetologie tätigen Gruppen zu schaffen.

Das Forschungsnetzwerk ist eine Internetseite, die kontinuierlich aktualisiert werden soll und in der man neue Projekte einfach einfügen kann. Sie finden dort Informationen über alle relevanten Arbeitsgruppen in Deutschland und ihre Forschungsschwerpunkte sowie deren Finanzierung.

Für wen ist diese Seite interessant?

Prof. Schürmann: Wir denken, dass das Forschungsnetzwerk für all die Kollegen interessant ist, die zu spezifischen Themen Kooperationspartner suchen. Ebenso sollte das Netzwerk den jungen Leuten, also den Medizinstudenten, Assistenzärzten und interessierten Naturwissenschaftlern, dienen, Arbeitsgruppen und Institutionen zu finden, bei denen man sich für eine Promotion, ein Praktikum oder eine PostDoc-Stelle bewerben kann.

Was ist Ihr Wunsch?

Prof. Schürmann: Wir hoffen, dass das Forschungsnetzwerk angenommen und rege besucht wird und dazu beiträgt, dass weitere Zusammenarbeiten zwischen Grundlagenforschern und klinisch tätigen Kollegen entstehen und es letztendlich zu einer raschen Translation von Forschungsergebnissen in Klinik und Praxis kommt.

Hier geht es direkt zum Forschungsnetzwerk Diabetes:
https://forschungsnetzwerk-diabetes.info

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