DDG 04/2017

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DDG-Präsidenten appellieren, den Nutzen für Patienten zu sehen

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In einem Brief an Entscheider kritisieren sie die Auswirkungen des AMNOG

Berlin. Eindringlich appelliert die DDG in einem Brief an Politiker, Krankenkassen und Arzneihersteller, bei den Preis-verhandlungen für die Wirkstoffe Saxagliptin und Sitagliptin an die 1,5 Mio. betroffenen Patienten mit Typ-2-Diabetes zu denken und „Augenmaß“ zu bewahren. Die Befürchtung der Fachgesellschaft ist nämlich: Kommt es zu keiner Einigung über den Erstattungsbetrag, drohen wieder Marktrücknahmen – und sogar Mehrkosten für das Gesundheitssystem.

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Testlauf für die Telemedizin in Schleswig-Holstein

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Virtuelle Diabetesambulanz für Kinder

Lübeck. Von den 29 Projekten zu neuen Versorgungsformen, die 2016 bei der ersten Bewerbungswelle aus dem Innovationsfonds einen Zuschlag für eine dreijährige Förderung bekommen haben, konzentriert sich nur eines auf Diabetesversorgung: die „Virtuelle Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche“ (ViDiKi) in Schleswig-Holstein.

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Unterschätzt und hochgefährlich!

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Primäre Nebennierenrindeninsuffizienz: Handlungsstrategien für Diagnostik und Therapie

Mainz. Die primäre Nebennierenrindeninsuffizienz (Morbus Addison) ist eine unterschätzte aber potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Da sie häufig nicht erkannt wird, gab die Endokrinologin Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer, Universitätsklinikum Essen, einen Überblick zu den aktuellen Empfehlungen der Endocrine Society1 für Diagnose und Therapie der Autoimmunerkrankung.

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Pflegeausbildung deckt Diabetes-Bedarf nicht ab

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DDG bietet verschiedene Pflege-Zusatzqualifikationen an

Hamburg. In der Pflegeausbildung werden die Spezifika der Pflege von Menschen mit Diabetes nicht ausreichend vermittelt. Hieran wird auch eine Pflegeberufereform kurzfristig nichts ändern. Die DDG bietet daher eine Zusatzfortbildung zur Diabetes-Pflegefachkraft an. Dr. Jürgen Wernecke, Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, vom Vorstand der AG Geriatrie und Pflege DDG erklärt die Hintergründe.

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Süße Gefahr auf dem Vormarsch

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2017 fallen wesentliche Beschränkungen für die Zuckerproduktion

Wiesbaden. 2013 beschlossen das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission neue Zuckerquoten für die EU. Die Produktion wird enorm ansteigen, besagen die Prognosen. Kritiker sehen allerdings zugleich einen deutlichen Anstieg von sog. freiem Zucker in Lebensmitteln kommen, vor allem von Isoglukose. Der Maissirup wird von ihnen als Dick­macher und Mitverursacher von Diabetes angesehen.

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