Zertifizierung

Klinik für Diabetespatienten geeignet

Zertifizierte Klinik für Diabetespatienten geeignet DDG

 

Das Zertifikat Klinik für Diabetespatienten geeignet DDG steht für die klinikweite Einhaltung der hohen Qualitätskriterien der Deutschen Diabetes Gesellschaft an eine diabetologische Betreuung von Menschen, die sich mit Diabetes aber nicht wegen ihres Diabetes in stationäre Behandlung begeben. Mit dieser Anerkennung trägt die DDG zur Verbesserung der Grundversorgung von Patienten mit der Nebendiagnose Diabetes in Klinken bei und stellt sicher, dass der Behandlungserfolg in Kardiologie, Orthopädie oder anderen Fachabteilungen durch eine optimale perioperative Blutzuckereinstellung unterstützt und diabetes-assoziierte Stresssituationen, Komplikationen und Wundheilungsstörungen vermieden werden.

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 2.1 Millionen Menschen mit der Nebendiagnose Diabetes stationär behandelt.

Über 100 Einrichtungen in Deutschland tragen aktuell diese Anerkennung. Patienten profitieren hier von dem abteilungsübergreifenden Diabetesmanagement.

 

Zertifizierte Kliniken für Diabetespatienten geeignet DDG in Ihrer Nähe

 

  • Akutkrankenhäuser
  • Reha-Kliniken

Die Anerkennungskriterien in Bezug auf Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität sind in der Richtlinie im Nachfolgenden Downloadbereich festgelegt (Gültige Fassung: 05/2016).

1. Alle Antragsvorlagen aus dem nachfolgenden Downloadbereich ausdrucken und vollständig ausfüllen.

2. Ihre vollständigen, ausgefüllten Unterlagen bei der DDG inkl. aller nötigen Anlagen einreichen. 

Achtung: Ab 2021 erfolgt die Einreichung ausschließlich über das digitale Zertifizierungsportal.

3. Ihr Antrag wird auf Vollständigkeit geprüft.

4. Ist der Antrag vollständig, führt der Ausschuss Qualitätssicherung, Schulung & Weiterbildung eine inhaltliche Bewertung durch.

a) Bei positiver Anerkennungsbefürwortung erhalten Sie zeitnah Ihre Anerkennungsurkunde sowie das Zertifizierungslogo der DDG. Gegebenenfalls werden Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung ausgesprochen oder Auflagen formuliert. Auch die zeitliche Befristung von Zertifikaten mit Gültigkeitsverlängerung nach erfolgreicher Auflagenerfüllung sind möglich.

b) Bei unvollständigen Unterlagen oder inhaltlichen Beanstandungen werden Sie aufgefordert, die fehlenden Unterlagen innerhalb von sechs Wochen vollständig nachzureichen oder nachzubessern.

Einen Überblick über den Ablauf des Antragsverfahrens finden Sie auch im Flussdiagramm im Downloadbereich.

Bitte speichern Sie alle Antragsunterlagen und senden Sie uns diese auf einem der drei folgenden Wege zu:

  1. Elektronische Einreichung per E-Mail
    an: ddg-zertifizierung(at)ddg(dot)info
  2. Elektronische Einreichung über das Zertifizierungsportal
    Senden Sie und hierfür eine formlose Mail an ddg-zertifizierung(at)ddg(dot)info, dann schicken wir Ihnen umgehend Ihre individuellen Zugangsdaten. Die digitale Zertifizierung erleichtert Ihnen den aktuellen Antrag, zukünftige Rezertifizierung und ggf. weitere Zertifizierungsanträge. Achten Sie bei der digitalen Antragstellung sowohl darauf, ausschließlich PDFs zu erstellen und bei der Dateibenennung so vorzugehen, dass Antragskapitelnummer und Einrichtungsname im Namen enthalten sind.
  3. per Post an die Geschäftsstelle der DDG
    Hierfür senden Sie Ihre Unterlagen (ausgedruckte Blätter ohne Heftung, Lochung, Klarsichtfolien oder Datenträger, z. B. USB-Sticks) an:
    Deutsche Diabetes Gesellschaft
    Zertifizierung und Weiterbildung
    Albrechtstraße 9
    10117 Berlin

 

 

Seit 2019 nutzt die DDG ein digitales Zertifizierungsportal.
Wenn Sie Ihren Antrag bequem digital einreichen möchten, senden wir Ihnen auf Anfrage gern Ihre persönlichen Zugangsdaten zu (ddg-zertifizierung(at)ddg(dot)info).

Achten Sie bei digitaler Antragstellung auf Dateibenennung. Der Titel des Zertifizierungsantrages (Diabeteszentrum, Klinik für Diabetespatienten geeignet, o. a.) und der Name Ihrer Einrichtung sollten in der Dateibezeichnung enthalten sein. Die Angabe der Kapitelnummer des Antrages erleichtert den Gutachtern die Zuordnung und wird daher auch empfohlen (z. B.: Antrag_KlinikDiabetespatientengeeignet_Einrichtungsname_KapitelnummerAntrag_Ringversuch).

Die DDG erhebt eine Zertifizierungsgebühr von EUR 1.700,-*. Die Rechnungsstellung erfolgt nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen
*Zzgl. 7% USt. - Nach Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 15.7.2019 ist die DDG verpflichtet, auf Zertifizierungsverfahren 7% Umsatzsteuer zu erheben.

Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren

 

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Sonderregelungen, die infolge der Corona-Pandemie in Kraft getreten sind. Weitere Details finden Sie im „Corona-Update“.

  • Erstanträge: Bis zum 31.12.2021 können Zertifizierungsanträge gestellt werden, auch wenn einzelne Kriterien, in Bezug auf Schulungen, Fortbildungen oder Hospitationen, nicht erfüllt sind. Die DDG wird nach Einzelfallprüfung und Sicherstellung, dass Anerkennungskriterien nicht signifikant untererfüllt sind, auf 12 Monate befristete Zertifikate ausstellen und diese bei Nachreichung und vollständiger Erfüllung aller Kriterien in die drei Jahre gültigen Zertifikate überführen.
  • Re-Zertifizierungen: Die DDG verlängert auf Antrag (per Mail an ddg-zertifizierung@ddg.info) die Gültigkeit von Zertifikaten, die in 2020 auslaufen bis zum 31.12.2020. Einrichtungen, die den Antrag auf Verlängerung der Zertifikatgültigkeit gestellt haben, werden auf der DDG-Homepage als anerkannte Behandlungseinrichtungen bis zum 31.12.2020 geführt. Der Antrag auf Wiederholungsanerkennung kann nunmehr bis zum 31.12.2021 trotz Mindererfüllung einzelner Kriterien bezüglich Hospitationen, Fortbildungen und Audits gestellt werden. Der Ausschuss QSW hat zudem eine Reduzierung der laut Richtlinie nachzuweisenden Behandlungszahlen beschlossen. Re-Zertifizierungsanträge, die in 2021 gestellt werden, dürfen die geforderten Behandlungszahlen um max. 50 % unterschreiten, da der Stopp elektiver Aufnahmen und Patientenzurückhaltung den Einrichtungen nicht anzulasten ist. Dies bedeutet beispielsweise beim ambulanten Diabeteszentrum DDG, dass statt der laut Richtlinie geforderten 50 Patienten mit Typ-1-Diabetes nunmehr mindestens 25 Patienten mit Typ-1-Diabetes pro Quartal dokumentiert sein müssen. Ferner wird auch die Anzahl der nachzuweisenden Schulungen auf 50 % abgesenkt. Für stationäre Einrichtungen (Diabeteszentren) bedeutet dies beispielsweise, dass nicht mindestens 100 Patienten (Typ 2) mit 3 oder mehr Modulen pro Jahr und davon mindestens 20 Patienten mit 7 oder mehr Modulen pro Jahr geschult wurden, sondern dass mindestens 50 Patienten (Typ 2) mit 3 oder mehr Modulen pro Jahr und davon mindestens 10 Patienten mit 7 oder mehr Modulen geschult wurden. Zudem können strukturierte Gruppenschulungen aufgrund der aktuellen Pandemie durch Video-Gruppenschulungen oder auch Einzelschulungen ersetzt werden, wenn die Materialien der DDG-anerkannten Programme zum Einsatz kommen.
  • Fortbildungsverpflichtungen: Die DDG ist sich der Tatsache bewusst, dass Fortbildungen und Gruppenschulungen in der aktuellen Situation aufgrund von Veranstaltungsabsagen und Zugangsbeschränkungen nicht in gewohnter Weise stattfinden können. Im Rahmen der Anerkennungsverfahren für zertifizierte Behandlungseinrichtungen der DDG wurden Kulanzregelungen in Kraft gesetzt (s. Erleichterungen in Bezug auf nachzuweisende Gruppenschulungen unter Regelungspunkt „Re-Zertifizierungen“). Diese gelten in 2021 auch für Erstanerkennungen (50 % der Richtlinienvorgaben bzgl. Anzahl, Video-Schulungen zulässig). Im Zusammenhang mit Fortbildungsverpflichtungen wird der Besuch des Diabetes Kongresses 2021 empfohlen, der als Digital-Veranstaltung stattfinden wird.

 

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