Zertifizierung

Diabeteszentrum

Das Zertifikat Diabeteszentrum DDG entspricht den höchsten Qualitätskriterien der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Mit der Anerkennung zum Diabeteszentrum DDG zeigt Ihre Einrichtung, dass sie spezielle auf Patientinnen und  Patienten mit Diabetes ausgerichtete Strukturen und Prozesse vorweisen sowie entsprechende Ergebnisse vorlegen kann. Über 400 Einrichtungen in Deutschland tragen aktuell diese Anerkennung.

Sie möchten Ihre Einrichtung zertifizieren lassen? Hier finden Sie alle Informationen zu Anforderungen, Richtlinien, Ablauf, Unterlagen und Kosten.

  • Klinik ohne Ambulanz
  • Klinik mit Ambulanz
  • Arztpraxis
  • REHA-Einrichtung

Die DDG unterscheidet 3 Formen der Anerkennungsverfahren:

  • Diabeteszentrum DDG - Behandlungseinrichtung für Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus
  • Diabeteszentrum DDG - Behandlungseinrichtung für Patientinnen und Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus
  • Diabeteszentrum DDG - Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus

Die Anforderungen wurden in den Richtlinie zum Anerkennungsverfahren "Diabeteszentrum DDG" vom Ausschuss Qualitätssicherung, Schulung und Weiterbildung der DDG zusammengefasst. Gerne können Sie bei Fragen die Geschäftsstelle der DDG kontaktieren.

  1. Füllen Sie das Antragsformulare aus und tragen alle erforderlichen Dokumente zusammen.
  2. Senden Sie das Antragsformular und alle dazugehörigen Anlagen in Form von PDF-Dokumenten (Ausnahme Excel-Dateien) per USB-Stick, alternativ in Papierform, an die Geschäftsstelle der DDG. Gerne können Sie Ihren Antrag auch komplett online stellen und unser digitales Zertifizierungsportal nutzen. (Falls es sich bei Ihrem Antrag um eine Re-Zertifizierung handelt, können Sie den Wunsch einer nahtlosen Zertifizierung formlos einreichen)
  3. Von der Geschäftsstelle erhalten Sie im Anschluss eine Rückmeldung zur formellen Vollständigkeit Ihrer Unterlagen sowie die Rechnung zum Anerkennungsverfahren.
  4. Liegt Ihr Antrag formell vollständig vor, erfolgt die inhaltliche Begutachtung durch ein Mitglied des Ausschusses Qualitätssicherung, Schulung und Weiterbildung der DDG.
  5. Über die Anerkennung entscheidet der Ausschuss im Namen der DDG auf Grundlage des erstellten Gutachtens und informiert Sie im Anschluss.

 

Die DDG erhebt eine Bearbeitungsgebühr von EUR 1.200,-*. Diese werden nach Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen fällig. Sie erhalten die Rechnung nach Eingang der Antragsunterlagen in der Geschäftsstelle der DDG.

Für zeitgleich eingehende Zertifizierungsanträge eines Klinikverbundes/Trägers für mehrere Kliniken, die eine Anerkennung für jeden Standort separat anstreben, gelten ab dem 18.11.2020 folgende Gebühren: Bei Anträgen für 2 Standorten werden 10% der Gebühr erlassen, sodass die Kosten 2160,-EUR* betragen. Bei 3 Standorten gibt es einen Nachlass von 20% (2880,-EUR*) und bei 4 Standorten von 25% (3600,-EUR*).


( *Zzgl. 5% USt. - Nach Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 15.7.2019 ist die DDG verpflichtet, auf Zertifizierungsverfahren 7% Umsatzsteuer zu erheben.)

Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.

 

Sie haben ab sofort die Möglichkeit unser digitales Zertifizierungsportal zu nutzen. Bitte kontaktieren Sie uns (ddg-zertifizierung(at)ddg.info) unter Nennung des Names Ihrer Einrichtung und der Postleitzahl, um Ihre persönlichen Zugangsdaten zu erhalten.

Ein kurzes Video soll Sie mit den ersten Schritten in unserem digitalen Zertifizierungsportal vertaut machen.

 

Alternativ können Sie noch bis das Antragsformular sowie die im Antragsformular genannten Unterlagen per Post (digital auf einem USB-Stick oder in Papierform, ohne Heftung, Lochung, Klarsichtfolien) an die Geschäftsstelle der DDG senden.
Achten Sie bei digitaler Antragstellung darauf ausschließlich PDF-Dateien zu erstellen sowie diese eindeutig (Kapitel und gegebenfalls personen- sowie qualifikationsbezogen) zu benennen.

Seit 2019 nutzt die DDG ein digitales Zertifizierungsportal.
Wenn Sie Ihren Antrag bequem digital einreichen möchten, senden wir Ihnen auf Anfrage (bitte nennen Sie Namen und Postleitzahl der Einrichtung) gern Ihre persönlichen Zugangsdaten zu (ddg-zertifizierung(at)ddg(dot)info).

Bitte beachten Sie bei digitaler Antragstellung die Hinweise zur Dateibenennung. Nur so kann eine schnelle Antragsbearbeitung gewährleistet werden.

Erste Einblicke in unser Portal erhalten Sie hier:

Wichtige Hinweise

Bitte beachten Sie alle nachfolgenden Sonderregelungen, die infolge der Corona-Pandemie in Kraft getreten sind. Weitere Details finden Sie im „Corona-Update“.

  • Erstanträge: Bis zum 31.12.2021 können Zertifizierungsanträge gestellt werden, auch wenn einzelne Kriterien, in Bezug auf Schulungen, Fortbildungen oder Hospitationen, nicht erfüllt sind. Die DDG wird nach Einzelfallprüfung und Sicherstellung, dass Anerkennungskriterien nicht signifikant untererfüllt sind, auf 12 Monate befristete Zertifikate ausstellen und diese bei Nachreichung und vollständiger Erfüllung aller Kriterien in die drei Jahre gültigen Zertifikate überführen.
  • Re-Zertifizierungen: Die DDG verlängert auf Antrag (per Mail an ddg-zertifizierung@ddg.info) die Gültigkeit von Zertifikaten, die in 2020 auslaufen bis zum 31.12.2020. Einrichtungen, die den Antrag auf Verlängerung der Zertifikatgültigkeit gestellt haben, werden auf der DDG-Homepage als anerkannte Behandlungseinrichtungen bis zum 31.12.2020 geführt. Der Antrag auf Wiederholungsanerkennung kann nunmehr bis zum 31.12.2021 trotz Mindererfüllung einzelner Kriterien bezüglich Hospitationen, Fortbildungen und Audits gestellt werden. Der Ausschuss QSW hat zudem eine Reduzierung der laut Richtlinie nachzuweisenden Behandlungszahlen beschlossen. Re-Zertifizierungsanträge, die in 2021 gestellt werden, dürfen die geforderten Behandlungszahlen um max. 50 % unterschreiten, da der Stopp elektiver Aufnahmen und Patientenzurückhaltung den Einrichtungen nicht anzulasten ist. Dies bedeutet beispielsweise beim ambulanten Diabeteszentrum DDG, dass statt der laut Richtlinie geforderten 50 Patienten mit Typ-1-Diabetes nunmehr mindestens 25 Patienten mit Typ-1-Diabetes pro Quartal dokumentiert sein müssen. Ferner wird auch die Anzahl der nachzuweisenden Schulungen auf 50 % abgesenkt. Für stationäre Einrichtungen (Diabeteszentren) bedeutet dies beispielsweise, dass nicht mindestens 100 Patienten (Typ 2) mit 3 oder mehr Modulen pro Jahr und davon mindestens 20 Patienten mit 7 oder mehr Modulen pro Jahr geschult wurden, sondern dass mindestens 50 Patienten (Typ 2) mit 3 oder mehr Modulen pro Jahr und davon mindestens 10 Patienten mit 7 oder mehr Modulen geschult wurden. Zudem können strukturierte Gruppenschulungen aufgrund der aktuellen Pandemie durch Video-Gruppenschulungen oder auch Einzelschulungen ersetzt werden, wenn die Materialien der DDG-anerkannten Programme zum Einsatz kommen.
  • Hospitationen: Hospitationen im Rahmen der Anerkennungsverfahren für zertifizierte Behandlungseinrichtungen der DDG müssen aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation weiterhin nicht verpflichtend durchgeführt werden. Diese Vorgabe gilt uneingeschränkt für das gesamte Jahr 2020 und darüber hinaus bei anhaltender Risikokonstellation in 2021. Anträge können bis zum 31.12.2021 trotz Nichterfüllung des Hospitationskriteriums gestellt werden. Die DDG wird in diesen Fällen, zeitlich auf 12 Monate befristete Zertifikate ausstellen, die in die üblichen, drei Jahre gültigen Zertifikate überführt werden, sobald die Hospitationsbelege nachgereicht werden.
  • Fortbildungsverpflichtungen und Gruppenschulungen: Die DDG ist sich der Tatsache bewusst, dass Fortbildungen und Gruppenschulungen in der aktuellen Situation aufgrund von Veranstaltungsabsagen und Zugangsbeschränkungen nicht in gewohnter Weise stattfinden können. Im Rahmen der Anerkennungsverfahren für zertifizierte Behandlungseinrichtungen der DDG wurden Kulanzregelungen in Kraft gesetzt (s. Erleichterungen in Bezug auf nachzuweisende Gruppenschulungen unter Regelungspunkt „Re-Zertifizierungen“). Diese gelten in 2021 auch für Erstanerkennungen (50 % der Richtlinienvorgaben bzgl. Anzahl, Video-Schulungen zulässig). Im Zusammenhang mit Fortbildungsverpflichtungen wird der Besuch des Diabetes Kongresses 2021 empfohlen, der als Digital-Veranstaltung stattfinden wird.

 

Für die verpflichtende Hospitation beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Aktive und passive Hospitationen sowohl von ÄrztInnen in Weiterbildung zum Diabetologen/zur Diabtologin als auch von DiabetesberaterInnen in Weiterbildung werden im Rahmen der Zertifizierung anerkannt. (Stand: 18.11.2020)
  • Die passive Hospitation kann ab dem 2. Rezertifizierungsantrag durch Besuch des dafür spezifizierten Workshop des QSW im Rahmen des Diabetes Kongresses ersetzt werden.
  • Der Hospitationsort muss eine von der DDG anerkannte Einrichtung (Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG, Zertifiziertes Diabeteszentrum Diabetologikum DDG) sein.
  • Die Regelung zur Mindestentfernung von 50 km zum Hospitationsort ist ab sofort aufgehoben. (Stand: 27.11.2021)

Für die bestehende Fortbildungsverpflichtung beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Für Diabetesberatende und Diabetesassistierende müssen 75 Fortbildungspunkte innerhalb von 3 Jahren nachgewiesen werden (siehe Fortbildungsverpflichtung). Das Fortbildungszertifikat der VDBD AKADEMIE als Nachweis von mindestens 75 Punkte in 3 Jahren wird anerkannt.
  • Für Diabetologen/innen muss die kontinuierliche Fortbildung durch Bescheinigung der jährlichen Teilnahme Diabetes Kongress, der Diabetes Herbsttagung oder an anderen anerkannten Veranstaltungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft im Umfang von 2 Tagen pro Jahr nachgewiesen werden. Ergänzend gilt auch die quartalsweise Teilnahme an Maßnahmen der Qualitätssicherung im Rahmen des DMP Diabetes mellitus als ärztlicher Fortbildungsnachweis.
     

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