Änderungen ab 01.01.2015

Der Ausschuss Qualitätssicherung, Schulung und Weiterbildung hat einige Veränderungen zum „Zertifizierten Diabeteszentrum DDG“ (früher: Basisanerkennung DDG) und zum „Zertifizierten Diabeteszentrum Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“ (früher: Diabetologikum DDG ...) beschlossen, die wir Ihnen hier kurz vorstellen wollen. Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Die Hospitationsdauer wird beim Diabetologikum DDG von 5 auf 3 Tage reduziert; beim Zertifizierten Diabeteszentrum bleibt es wie bisher bei einem Tag.
  • Für beide Zertifizierungen gilt, dass die Hospitationsorte in einer Entfernung über 50 km liegen sollten, darunterliegende Entfernungen sind zu begründen.
  • Bitte auch beachten: Die Hospitation muss in einer von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) anerkannten Einrichtung (Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG, Zertifiziertes Diabeteszentrum Diabetologikum DDG) erfolgen.
  • Bei einer Erstzertifizierung muss keine passive Hospitation nachgewiesen werden.
  • In der „Dokumentation zur Qualitätssicherung“ (Excel-Tabelle) werden als neuer Wirkstoff die SGLT2-Inhibitoren eingeführt. Statt der Angabe des Serumkreatinins wird jetzt die Glomuläre Filtrationsrate abgefragt. Die Angaben zur Dialyse, zu den Fußkomplikationen und zu bestehenden Schwangerschaften sind nicht mehr erforderlich.

Speziell für die Zertifizierung zum Diabetologikum DDG gilt:

  • Die Daten zur Patientencharakterisierung und der Nachuntersuchungen werden während des Audits im Rahmen einer Stichprobe in der Patientenakte (Verlaufsdokumentation) der Praxisverwaltungssoftware eingesehen. Den Auditoren muss zusätzlich ein objektiver Nachweis über die geforderten Behandlungszahlen (z.B. DMP-Evaluation,  Auszug der KV) vorgelegt werden.
  • Der Nachweis der modularen Schulungslisten wird von den Auditoren vor Ort eingesehen und geprüft.

Weitere Änderungen beziehen sich auf die Vereinheitlichung verschiedener Passagen zwischen den beiden Zertifikaten.

Als Unterstützung für die Antragstellung stehen jetzt folgende Mustervorlagen zur Verfügung:

  • Schreiben der Klinikleitung zur Verfügbarkeit des Stationspflegepersonals 
  • Muster für Kooperationsvereinbarung mit entsprechenden Formulierungen