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Tätigkeitsbericht 2003 der Diabetesgesellschaft Sachsen-Anhalt DGSA

Die am 29.01.2000 während des 13. Halleschen Symposiums für Herz/Kreislauf Medizin gegründe-te Diabetesgesellschaft Sachsen-Anhalt (DGSA) e.V. hat mittlerweile 137 aktive Mitglieder. Die DGSA ist nach wie vor eine eigenständige Gesellschaft in Sachsen-Anhalt, die in enger Koope-ration mit der DDG tätig ist. Oberstes Ziel der DGSA ist die weitere Verbesserung der Qualität der Versorgung der an Diabetes mellitus erkrankten Patienten.

Am 29.11.2003 fand die nun mittlerweile 4. wissenschaftliche Jahrestagung der DGSA in Magde-burg statt. Diese Jahrestagung war dem Thema „Diabetes im Lebenszyklus“ gewidmet und beschäf-tigte sich mit der Erkennung und den differentialdiagnostischen Gesichtspunkten des MODY-Diabetes, besprach Besonderheiten in der Insulintherapie des Typ-1 Diabetes im Kindes- und Ju-gendalter, analysierte die Typ-2 Epidemie bei Kindern und Jugendlichen, umriss die Problematik Diabetes und Essstörung und befasste sich mit dem Thema „Diabetes im höherem Lebensalter“. Im Anschluss an die wissenschaftliche Jahrestagung fand dann die alljährliche Mitgliederversamm-lung der DGSA statt, bei der satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Auch das Jahr 2003 war durch viele Aktivitäten auf unterschiedlichen regionalen Ebenen geprägt. Folgende Themenschwerpunkte bestimmten die Jahrestätigkeit 2003:

  1. DMP Typ-2 Diabetes mellitus Auf Grund der Einführung des Disease Management Programms Typ-2 Diabetes hatten die Kran-kenkassen in Sachsen-Anhalt noch im Jahr 2002 alle bestehenden Verträge betreffs Typ-2 Diabetes gekündigt, um möglichst zeitnah DMP-Verträge für die chronisch kranken Typ-2 Diabetiker ab-schließen zu können. Das Interesse des Vorstandes der KV lag in der Weiterführung der guten Ver-sorgung der Diabetiker in Sachsen-Anhalt und am weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Hausärzten und Fachärzten sowie den 40 diabetologischen Schwerpunktpraxen. Der Vertrag mit der AOK und IKK Sachsen-Anhalt wurde bereits vom Bundesversicherungsamt (BVA) zum 09.04.2003 akkreditiert. Die BKK, die Bundesknappschaft und die Ersatzkassen haben ihre DMP-Verträge zur Akkreditierung beim BVA eingereicht bzw. zur Einreichung vorbereitet und erwarten ebenfalls einen positiven Bescheid. Da Sachsen-Anhalt als erstes Bundesland einen DMP-Vertrag Typ-2 Diabetes erfolgreich verhandelt und umgesetzt hat, gab und gibt es zahlreiche Probleme, die die Umsetzung der DMP in den Praxisalltag erschweren. Eine Vereinfachung ist insbesondere bei der Dokumentation und der Datenübermittlung notwendig. Vor allem ist eine praktikable Lösung des Unterschriften-Verfahrens erforderlich. Des Weiteren fordern wir Ärzte die Realisierung einer beleglosen Dokumentation. Der Inhalt der DMP-Dokumentation ist durch die Rechtsverordnung festgesetzt und somit in einem aufwendigen Verfahren durch Änderung der Rechtsverordnung neu zu definieren. Vertreter von Hausärzten und diabetologischen SPP erarbeiteten kritische und praktikable Veränderungsvorschläge bezüglich der weiteren Dokumentation, die dem zuständigen Koordinierungsausschuss sowie den politischen Vertretern mit dem Ziel, eine entsprechende Änderung der Rechtsverordnung zu errei-chen, zugearbeitet wurden. Um das DMP Typ-2 Diabetes praktikabel zu gestalten, fordern wir den Abbau der derzeitigen bürokratischen Hindernisse.

    Leider haben bisher immer noch nicht alle Krankenkassen ihre Pflicht der Ausgabe der DMP-Versichertenkarten vollständig umgesetzt. Die neuen Versichertenkarten sind dringend notwendig. Sie dienen uns Hausärzten und weiterbehandelnden Ärzten, insbesondere den diabetologischen SPP als Beleg dafür, dass die Patienten RSA-wirksam in das DMP eingeschrieben sind. Die KV’en wirken weiterhin auf die Krankenkassen ein, die Versichertenkarten zügig und unproblematisch auszutauschen.

    Bis zum 13.11.2003 erklärten insgesamt 1019 Ärzten ihre Teilnahme am DMP, darunter alle diabe-tologischen Schwerpunktpraxen. Bisher konnte die Datenstelle in Leipzig, die Inter-Forum Data-Service GmbH, ca. 47.000 Teilnahmeerklärungen, ca. 50.000 Erstdokumentationen sowie ca. 19.000 Folgedokumentationen seit Beginn der Programme registrieren. Mit Stand 07.11.2003 sind ca. 42.500 Versicherte aller teilnehmenden Krankenkassen aufgrund vollständiger und plausibler Teil-nahmeerklärung und Erstdokumentation im DMP eingeschrieben.

    Trotz allem sehen wir eine Gefährdung für die derzeitige strukturierte Diabetikerversorgung. Trotz hoher Einschreiberaten und hoher initialer Motivation der am DMP beteiligten Ärzte zeichnet sich auch eine hohe Resignationsrate ab. Ursache dafür sind die vorhersehbaren und vorhergesehenen Probleme, wie

    -  fehlende strenge Orientierung an die Evidenzbasierten Leitlinien der Fachgesellschaften,
    - zu umfangreiche und widersprüchliche Dokumentation bei fehlenden fachlichen Prüfkriterien (ausschließlich formale Plausibilitätsprüfung, häufig im Widerspruch zum medizini-schen Sachverstand),
    - verfehlte Logistik der Gesamtdurchführung des DMP,
    - fehlendes Evaluierungskonzept,
    - fehlende Hinterfragung und Transparenz des finanziellen Transfers mit einer entsprechenden Konsequenz für alle Beteiligten,
    - unzulässige Belastung des Arzt/Patienten Verhältnisses,
    - Umlenkung von Zeit und Geld aus der unmittelbaren Patientenbetreuung in die Verwaltung ohne sicherbare und sichtbare Qualitätskriterien,
    - Beginn der Zerstörung der innerärztlichen Solidarität durch Einstieg in Einzelverträge mit Realisierung eines Einkaufsmodells der Kassen und Auflösung der bisherigen Versorgungs-strukturen.

    Da die Umsetzung des DMP in allen Bundesländern gleiche oder ähnliche Probleme aufwirft, war eine Positionierung auf regionaler Ebene unbedingt notwendig. In Altenburg wurde eine „Initiativ-gruppe Mitteldeutschland“ gegründet, in der Vertreter aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gemeinsam die aktuelle Situation des DMP Typ-2 Diabetes diskutierten, eine Analyse der jetzigen Ist-Situation erstellten und gemeinsam eine Fragebogenaktion (auf Grundlage eines Fragebogens der Bundesärztekammer) starteten, um per Rückfrage bei den Hausärzten zu erkunden, welche Proble-me und Hürden bei der täglichen praktischen Umsetzung der DMP gesehen werden.
  2. Internetauftritt
    Zur Mitgliedersammlung der DGSA am 3.12. konnten wir eine eigene Webseite präsentieren, die unter www.diabetiker-sachsen-anhalt.de aufgerufen werden kann. Damit wird das im Jahr 2002 er-schienene regionale Mitteilungsblatt abgelöst. Diese Seite ist allen Interessierten zugänglich, über einen internen Bereich dient sie auch dem Austausch interner Informationen und ist mittels Links mit anderen Informationsträgern (z.B. der DDG) verknüpft.
  3. Teilnahme von Vertretern der DGSA an den turnusmäßigen Treffen der Regionalgesellschaften am 29./30.11.2002 in Berlin, am 25.04.2003 in Frankfurt und am 28./29.11.2003 in Berlin.
  4. Folgende Projekte wurden durch die DGSA unterstützt:
    - Jahrestreffen der Klinikärzte aus Sachsen-Anhalt in Hohenmölsen am 7./8.11.2003
    - Vorsorgekuren für Kinder – hier ein spezielles Computerprojekt
    - Hospitation von Klinikärzten – hier speziell Hypoglykämie-Wahrnehmungs-Training
    - Regionalgruppe des DDB in Sachsen-Anhalt, zu der mittlerweile 26 Selbsthilfegruppen zäh-en
  5. Ausbildung von Diabetesassistentinnen (20.01. - 31.01.03 und 24.03. - 04.04.03)
  6. Prüfung von Klinikärzten zum Diabetologen DDG
  7. Durchführung verschiedener Veranstaltungen

25.01.2003 9. Magdeburger Symposium für Endokrinologie und Stoffwechsel
02.04.2003 12.  Qualitätszirkel für Ärzte in Hohenmölsen „Der Diabetes als kardiovaskuläre Risikoerkrankung in Praxis und Klinik“
 09.04.2003 Qualitätszirkel für Praxispersonal in Hohenmölsen
 12.04.2003 5. Diabetikertag in Hohenmölsen „Gefäßerkrankungen bei Diabetes mellitus, US-Doppler für Schwestern“
  12.05.2003  Gründung und erstes Treffen der Kinder-Selbsthilfegruppe
24.05.2003 Diabetikertag Sachsen-Anhalt in Halberstadt
 14.06.2003  Pflichtfortbildung für Diabetesassistentinnen DDG
 28.06.2003 Diabetesforum in Quedlinburg
Juli 2003 Diabetesfreizeit mit Typ-1 Diabeteskindern in Darlingerode
Juli 2003 Vorsorgekur für Kinder und Jugendliche in Hohenmölsen
  03.09.2003 13. Hohenmölsener Qualitätszirkel für Ärzte und Schwestern
29.09.2003  2. Treffen der Kinder-Selbsthilfegruppe
24./25.10.03 Herbstsymposium Arbeitskreis diabetologisch tätiger Klinikärzte S-A
   14.11.2003  Veranstaltungen zum Weltdiabetestag an verschieden Orten

15.11.2003

 Diabetikertag im KH Staßfurt – Schwerpunkt diabetisches Fußsyndrom

8. Ingangsetzung eines Prozesses der Umgestaltung der Diabeteskommission Sachsen-Anhalt von einer praktisch bedeutungslosen Kommission zu einer echten Fachkommission, die besetzt mit kompetenten Vertretern aus Praxis und Klinik maßgeblich die Diabetikerversorgung in Sachsen-Anhalt mitbestimmt.

(gez. Dr. Silvia Hildebrandt)

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Aktuelle Themen

Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt jede arztentlastende Regelung im Sinne einer qualifizierten Delegation und die Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit. Eine Übertragung und Substitution von ärztlichen Tätigkeiten wird jedoch im Interesse der Patienten abgelehnt. Patientinnen und Patienten haben das Recht auf eine Behandlung nach Facharztstandard. Dieses Recht wird gefährdet, wenn nichtärztlichen Berufsgruppen Tätigkeiten en bloc in eigene Verantwortung und zur selbstständigen Ausübung übertragen werden.
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Stellungnahme zur Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ab dem 1.10.2011

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17.03. 2011 beschlossen, die Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker einzuschränken. Der Beschluss wurde am 22.06.2011 im Bundesanzeiger veröffentlicht und wird zum 01.10.2011 rechtskräftig.

Zusammen mit einer Reihe anderer Verbände haben die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) diese Entscheidung massiv kritisiert. Zu begrüßen ist allerdings, dass laut G-BA der Beschluss  „eine weitreichende Ausnahmeregelung“  vorsieht, die in Abstimmung mit den im G-BA mitberatenden Patientenvertretern getroffen wurde. Die darin aufgeführten Kriterien haben allerdings zu zahlreichen Rückfragen geführt, wie die Verordnung in Zukunft zu handhaben ist. Aus diesem Anlass nehmen die DDG und diabetesDE zur Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ab dem 01.10.2011 Stellung.


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Stellungnahme der AG Epidemiologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum IDF Diabetes Atlas: Wie häufig ist Typ 2-Diabetes in Deutschland?

Epidemiologische Daten zum Typ 2-Diabetes sind wichtig für die Abschätzung der individuellen und sozialen Belastung durch die Erkrankung und liefern Eckdaten für Planungen im Gesundheitswesen [1]. In ihrem aktuellen Atlas berichtet die International Diabetes Federation (IDF) eine alarmierend hohe Prävalenz von 12,0% an Diabetes (überwiegend Typ 2-Diabetes) erkrankten Personen in der Bevölkerung Deutschlands im Alter zwischen 20 und 79 Jahren [2]. Diese Schätzung liegt deutlich höher als jene aus Frankreich (9,4%), Großbritannien (4,9%), Italien (8,8%) oder Spanien (8,4%).
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Verordnungspraxis von GLP1-Analoga nicht ändern. Deutsche Diabetes-Gesellschaft bezweifelt Aussagekraft veröffentlichter Daten

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) empfiehlt weiterhin, die Verordnungspraxis von sogenannten inkretin-basierten Wirkstoffen wie DDP4-Hemmern ( Sitagliptin, Vildagliptin, Saxagliptin) oder GLP1-Analoga (Exenatide, Liraglutide) beizubehalten. Die DDG nimmt damit Stellung zu der ungewöhnlichen Wiedervorlage einer Studie in der Zeitschrift „Gastroenterology“: Die Autoren weisen für die betroffene Patientengruppe ein erhöhtes Risiko aus, eine Entzündung oder Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erleiden.


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Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum Ratschlag des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel abzusehen

Am 10.6.2011 hat das BfArM in einer Pressemeldung vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel abgeraten. Grund hierfür ist laut BfArM eine neue Studie aus Frankreich, die eine Erhöhung des Risikos für Blasenkrebs durch Pioglitazon nahe legt.


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2. Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (Stand: 17.5.2011)

Der Vorstand und der Pharmakotherapie-Ausschuss der Deutschen Diabetes -Gesellschaft und diabetesDE empfiehlt keine Änderung der Verschreibungs-Indikation.


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Statement der AGPD zur qualifizierten Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Insulinpumpentherapie

Aktuelle Situation in Deutschland

In der Pädiatrie gibt es umgangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Patienten mit Pumpentherapie. Aktuell werden 30% aller Kinder und Jugendlichen, bei Kindern < 6 Jahren sogar mehr als 50% mit Insulinpumpen behandelt.


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Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes

Liebe Mitglieder der DDG,

Am 4.3.2011 hatten wir Sie über eine online- Publikation in der Zeitschrift "Gastroenterology" der Arbeitsgruppe von Peter Butler informiert (1), die ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis, Pankreaskarzinom und andere Karzinome durch inkretinbasierte Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes berichtete. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE haben in der Zwischenzeit Informationen erhalten (2), die über die bereits in der ersten Stellungnahme genannten Bedenken hinsichtlich eines „reporting bias“ hinaus die Wertigkeit der publizierten Ergebnisse in Frage stellen. In einem Brief an den Editor wird das Journal aufgefordert, die Elashoff-Arbeit zurückzuziehen, da die Firma NovoNordisk aus dem FDA-Nebenwirkungsregister völlig andere Zahlen ermittelt hätte (Beispiel: Elashoff 17 Fälle von Pankreatitis in der Kontrollbehandlung vor 2007, Novo 79). Auch der FDA-genutzte Algorithmus EMPIRICA zur Erfassung von Signalen von seltenen Arzneimittel­nebenwirkungen hätte bei der Analyse der Daten keinen Warnhinweis ergeben.

Bis zur endgültigen Klärung dieser ungewöhnlichen Kontroverse ergibt sich unseres Erachtens daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Empfehlung zu einer Änderung des bisherigen Verordnungsverhaltens bezüglich der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-4) -Inhibitoren Sitagliptin (Januvia®, Xelevia®), Saxagliptin (Onglyza®) oder Vildagliptin (Galvus®, Eucreas®)   oder der Glucagon-like Peptid 1 (GLP1) - Analoga (Exenatide (Byetta®) oder Liraglutide (Victoza®)).

Die DDG und diabetesDE sind in erster Linie an Patientensicherheit interessiert. Aus diesem Grund haben wir uns für eine rasche Stellungnahme entschieden, die wir nach Kenntnis der neuen Aspekte jetzt modifizieren. Sollte sich herausstellen, dass die von Elashoff et al. publizierten Zahlen korrekt sind, werden wir auf unsere ursprüngliche Empfehlung zurückkommen. Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter danne@hka.de zur Verfügung.
 
Für den Vorstand und den Pharmakotherapie-Ausschuss der Deutschen Diabetes -Gesellschaft  und diabetesDE
Ihr

Prof. Thomas Danne
Präsident der DDG
Vorstandsvorsitzender diabetesDE


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Neues Stipendium: MSD Diabetes mellitus Stipendium 2011 zu Diabetologie & Stoffwechsel - unterstützt von: MSD, Haar

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) verleiht ein Stipendium zum Thema Diabetologie und Stoffwechsel erstmalig im Rahmen der Jahrestagung in Hamburg (30.03 – 02.04.2011). Dieses Forschungsstipendium, dotiert mit 12.000 EUR, soll jungen Wissenschaftlern einen mehrwöchigen Aufenthalt an einem anderen Institut oder Klinik im In- oder Ausland ermöglichen, um neue wissenschaftliche Verfahrensweisen und/oder Methodiken zu erlernen und diese dann im Heimatinstitut bzw. –klinik zu implementieren sowie weiter zu vertiefen.

Bewerbungen bitte bis zum 10. März 2011 bei der Geschäftsstelle der DGE (Martin Then, Mozartstr. 23, 93128 Regenstauf, Email: Then@endoscience.de) einreichen.

Die Ausschreibung ist  auf der Homepage der DGE einzusehen:


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Gestationsdiabetes: Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie u. Nachsorge der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Liebe Mitglieder von DDG und diabetes/DE,

Experten der DDG und der DGGG stellen auf unserer Homepage den Entwurf zur evidenzbasierten Leitlinie Gestationsdiabetes vor. Dieser Entwurf steht Ihnen für 8 Wochen (Fristablauf: 27.03.2011!) zur Diskussion offen. Sie werden gebeten, evtl. Kommentare direkt und parallel an Herrn Dr. Kleinwechter und Frau PD Dr. Schäfer-Graf an folgende Email-Adressen zu schicken:

ute.schaefer-graf@sjk.de

arzt@diabetologikum-kiel.de


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Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV

Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV: 
Nachdem zunächst das Bundesministerium für Gesundheit weitere Erklärungen vom GBA verlangt hatte, ist nach einer Stellungnahme des GBA dieser Verordnungsausschluß vom BMG nicht mehr beanstandet worden und tritt somit am 01.04.2011 in Kraft.
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Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2" vom 19.4.2010 (wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
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Stellungnahme G-BA Verfahren kurzwirksame Analoga

DiabetesDE fordert Kinder und Jugendliche und Patienten mit einer Insulinpumpentherapie von dem Erstattungsausschluss kurzwirksamer Analoga auszuschließen und unterstützt die Demonstration zum Bundesgesundheitsministerium am 19.5.2010 um 15.00 Uhr ausgehend von der diabetesDE-Geschäftsstelle in Berlin.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft an das Bundesministerium für Gesundheit

Die am 18.3.10 veröffentlichte Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu langwirksamen Insulinanaloga mit dem daraus folgenden Ausschluss der Erstattungsfähigkeit ist auch wegen seiner Sonderregelungen in der gegenwärtigen Form falsch und gefährlich für die betroffenen Patienten.
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Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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