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Ausschuss Diabetologe DDG

Jahresbericht 2000

Am 1. Juli 2000 ging der Vorsitz des Ausschusses "Diabetologe DDG" von Herrn Prof. Willms, Bad Lauterberg, auf Prof. Hauner, Düsseldorf, über. Herr Willms hatte vor nunmehr fast 10 Jahren die Einrichtung eines Fortbildungscurriculums "Diabetologe DDG" initiiert und mit Zielstrebigkeit und großem Geschick realisiert. Die Gründung und langjährige Lei-tung des Ausschusses war mit einem gewaltigen zeitlichen Engagement verbunden. Herr Prof. Willms hat sich damit bleibende Verdienste für unsere Fachgesellschaft erworben. Zusammen mit Herrn Willms schied auch Prof. Schulze, Dresden aus dem Ausschuss aus, dem an dieser Stelle ebenfalls großer Dank und Anerkennung gebührt. Als Nachfolger wurde auf Vorschlag des Ausschusses Herr Prof. Schmechel, Weimar, vom Vorstand der DDG berufen.

Trotz der kritischen bis ablehnenden Haltung von Seiten der organisierten Ärzteschaft ist der "Diabetologe DDG" eine einzigartige Erfolgstory gewesen. Das Interesse an diesem Curricu-lum ist selbst nach über 2000 erfolgreich abgeschlossenen Anerkennungsverfahren ungebro-chen. Tabelle 1 fasst die Entwicklung zwischen dem 01.07.2000 und 19.03.2001 mit den wichtigsten Kennzahlen zusammen. Die abgeschlossenen Verfahren wurden in vier Sitzungen beraten und entschieden.

Anerkennungsverfahren "Diabetologe DDG" 01.07.2000 - 19.03.2001

Anträge eingegangen                             219
Anträge anerkannt 138
davon normales Curriculum 124
davon Alternativ-Curriculum   14
Anträge abgelehnt   37
Anträge in Bearbeitung   44



Ein wichtiges Qualifizierungsmerkmal für die Anerkennung als "Diabetologe DDG" ist die Teilnahme am Fortbildungskurs "Klinische Diabetologie". In der zweiten Hälfte 2000 wurden insgesamt drei Kurse in Bochum, Kassel und Dresden mit jeweils mehr als 100 Teilnehmern durchgeführt. Für die erste Hälfte 2001 sind vier Fortbildungskurse, darunter ein Kurs für Pädiater, vorgesehen. Auch diese Kurse sind gut bis sehr gut belegt. An dieser Stelle sei ins-besondere den Kursleitern, aber auch allen Referenten für ihr vorbildliches Engagement herz-lich gedankt.

Um den organisatorischen Ablauf der Kurse und des Anerkennungsverfahrens weiter zu verbessern, hat sich der Ausschuss für den nächsten 1 - 2 Jahre einige Änderungen vorge-nommen. Dazu gehören die zentrale Anmeldung für die Kurse "Klinische Diabetologie" über Frau Steden in der Geschäftsstelle der DDG in Bochum (Bürkle de la Camp-Platz 1, 44789 Bochum), die inhaltliche Aktualisierung des Curriculums, die Erarbeitung von begleitendem Kursmaterial, das sich insbesondere an die Leitlinie der DDG anlehnt, sowie die Aktualisie-rung der Inhalte der Rhetorikkurse einschließlich einer verbesserten Transparenz des Kursan-gebots.

Im vergangenen Jahr hat der Ausschuss außerdem einen Vorschlag für ein modifiziertes Al-ternativ-Curriculum für Klinikärzte erarbeitet, das noch auf einen Vorstandsbeschluss unter der Präsidentschaft von Dr. Renner zurückgeht. Dieses modifizierte Alternativ-Curriculum wurde Anfang Januar 2001 nach längerer inhaltlicher Diskussion und Abstimmung vom Vor-stand der DDG endgültig verabschiedet und in der letzten Ausgabe der Diabetologie-Informationen veröffentlicht. Der Text ist außerdem über die Homepage der DDG (www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de) abrufbar. Die Laufzeit des modifizierten Alternativ-Curriculums ist eng begrenzt und reicht vom 01.04.2001 bis 30.06.2002. Es wird jetzt schon darauf hingewiesen, dass die Anträge in vollständiger Form bis zum 30.06.2002 in der Ge-schäftsstelle der DDG eingereicht sein müssen.

Prof. Dr. med. Hans Hauner

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Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege

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Stellungnahme zur Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ab dem 1.10.2011

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17.03. 2011 beschlossen, die Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker einzuschränken. Der Beschluss wurde am 22.06.2011 im Bundesanzeiger veröffentlicht und wird zum 01.10.2011 rechtskräftig.

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Stellungnahme der AG Epidemiologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum IDF Diabetes Atlas: Wie häufig ist Typ 2-Diabetes in Deutschland?

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Verordnungspraxis von GLP1-Analoga nicht ändern. Deutsche Diabetes-Gesellschaft bezweifelt Aussagekraft veröffentlichter Daten

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2. Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (Stand: 17.5.2011)

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Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes

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Am 4.3.2011 hatten wir Sie über eine online- Publikation in der Zeitschrift "Gastroenterology" der Arbeitsgruppe von Peter Butler informiert (1), die ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis, Pankreaskarzinom und andere Karzinome durch inkretinbasierte Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes berichtete. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE haben in der Zwischenzeit Informationen erhalten (2), die über die bereits in der ersten Stellungnahme genannten Bedenken hinsichtlich eines „reporting bias“ hinaus die Wertigkeit der publizierten Ergebnisse in Frage stellen. In einem Brief an den Editor wird das Journal aufgefordert, die Elashoff-Arbeit zurückzuziehen, da die Firma NovoNordisk aus dem FDA-Nebenwirkungsregister völlig andere Zahlen ermittelt hätte (Beispiel: Elashoff 17 Fälle von Pankreatitis in der Kontrollbehandlung vor 2007, Novo 79). Auch der FDA-genutzte Algorithmus EMPIRICA zur Erfassung von Signalen von seltenen Arzneimittel­nebenwirkungen hätte bei der Analyse der Daten keinen Warnhinweis ergeben.

Bis zur endgültigen Klärung dieser ungewöhnlichen Kontroverse ergibt sich unseres Erachtens daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Empfehlung zu einer Änderung des bisherigen Verordnungsverhaltens bezüglich der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-4) -Inhibitoren Sitagliptin (Januvia®, Xelevia®), Saxagliptin (Onglyza®) oder Vildagliptin (Galvus®, Eucreas®)   oder der Glucagon-like Peptid 1 (GLP1) - Analoga (Exenatide (Byetta®) oder Liraglutide (Victoza®)).

Die DDG und diabetesDE sind in erster Linie an Patientensicherheit interessiert. Aus diesem Grund haben wir uns für eine rasche Stellungnahme entschieden, die wir nach Kenntnis der neuen Aspekte jetzt modifizieren. Sollte sich herausstellen, dass die von Elashoff et al. publizierten Zahlen korrekt sind, werden wir auf unsere ursprüngliche Empfehlung zurückkommen. Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter danne@hka.de zur Verfügung.
 
Für den Vorstand und den Pharmakotherapie-Ausschuss der Deutschen Diabetes -Gesellschaft  und diabetesDE
Ihr

Prof. Thomas Danne
Präsident der DDG
Vorstandsvorsitzender diabetesDE


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Neues Stipendium: MSD Diabetes mellitus Stipendium 2011 zu Diabetologie & Stoffwechsel - unterstützt von: MSD, Haar

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) verleiht ein Stipendium zum Thema Diabetologie und Stoffwechsel erstmalig im Rahmen der Jahrestagung in Hamburg (30.03 – 02.04.2011). Dieses Forschungsstipendium, dotiert mit 12.000 EUR, soll jungen Wissenschaftlern einen mehrwöchigen Aufenthalt an einem anderen Institut oder Klinik im In- oder Ausland ermöglichen, um neue wissenschaftliche Verfahrensweisen und/oder Methodiken zu erlernen und diese dann im Heimatinstitut bzw. –klinik zu implementieren sowie weiter zu vertiefen.

Bewerbungen bitte bis zum 10. März 2011 bei der Geschäftsstelle der DGE (Martin Then, Mozartstr. 23, 93128 Regenstauf, Email: Then@endoscience.de) einreichen.

Die Ausschreibung ist  auf der Homepage der DGE einzusehen:


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Gestationsdiabetes: Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie u. Nachsorge der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Liebe Mitglieder von DDG und diabetes/DE,

Experten der DDG und der DGGG stellen auf unserer Homepage den Entwurf zur evidenzbasierten Leitlinie Gestationsdiabetes vor. Dieser Entwurf steht Ihnen für 8 Wochen (Fristablauf: 27.03.2011!) zur Diskussion offen. Sie werden gebeten, evtl. Kommentare direkt und parallel an Herrn Dr. Kleinwechter und Frau PD Dr. Schäfer-Graf an folgende Email-Adressen zu schicken:

ute.schaefer-graf@sjk.de

arzt@diabetologikum-kiel.de


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Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV

Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV: 
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Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2" vom 19.4.2010 (wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
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Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

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DDG Verhaltenskodex

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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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