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Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin

Tätigkeitsbericht 1999

Das vergangene Jahr war geprägt von zahlreichen Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft und einem deutlichen Mitgliederaufschwung.

Die Mitgliederliste wurde auf Beschluß der letzten Mitgliederversammlung aktualisiert. Um die Portokosten in einem überschaubaren Rahmen zu halten, wurde eine große Anzahl von Mitgliedern von der Mitgliederliste gestrichen, die sich auf den zweimaligen Aufruf nach Aktualisierung ihrer Daten nicht rückgemeldet hatten. Eine Wiederaufnahme in den Verteiler ist auf Antrag beim Sprecher der Arbeitsgemeinschaft jederzeit möglich. Dem standen 32 Neuaufnahmen entgegen, so daß der aktuelle Mitgliederstand bei 170 Mitgliedern liegt.

Zu Jahresbeginn trat das neue Psychotherapeutengesetz in Kraft, welches eine Gleichstellung von ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten sowie die Eingliederung der psychologischen Psychotherapeuten in die Kassenärztliche Vereinigung zum Inhalt hat. Die AK-Leitung beantwortete eine Reihe von Mitgliederanfragen zur Approbation und stellte - entsprechend den Bestimmungen der einzelnen Regierungsbezirke - zahlreiche Bescheinigungen bezüglich der Teilnahme an den Jahrestagungen neu aus. Da zum gegenwärtigen Stand die bedarfsunabhängigen und -abhängigen Zulassungen, wie auch Ermächtigungen/Sonderermächtigungen, durch die regionalen Zulassungsbehörden noch nicht abgeschlossen sind, läßt sich zum gegenwärtigen Stand noch nicht sagen, ob sich durch das Gesetz die psychotherapeutische Versorgung für Menschen mit Diabetes verbessern wird. Zum gegenwärtigen Stand ist dies aufgrund einer sehr restriktiven Praxis der Zulassungsausschüsse jedoch leider nicht zu erwarten bzw. höchstens auf wenige Regionen begrenzt.

Wichtigster Arbeitsschwerpunkt des vergangenen Jahres war die Realisierung der Weiterbildungsmaßnahme zum/zur "Fachpsychologen/in Diabetes (DDG)". Der Vorstand der DDG beschloss auf seiner Sitzung im Januar 1999 die Annahme des Vorschlages der Arbeitsgemeinschaft, die im Vorfeld bereits durch den Ausschuss "Schulung und Weiterbildung" empfohlen wurde. Entgegen der ursprünglichen Version, beschloss der Vorstand der DDG, auf Grund der erwarteten geringeren Anzahl von Weiterbildungskandidaten nicht, wie bei der Weiterbildung zum Diabetologen DDG, einen eigenen Ausschuss zu bilden, sondern die Verantwortlichkeit der Arbeitsgemeinschaft zu übertragen. Zudem wurde die Mitgliedschaft in der DDG als Voraussetzung für die Zertifizierung zum/r "Fachpsychologen/-in" gefordert.
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13.5.1999 im Anschluß an das Vorsymposium in Frankfurt anlässlich der Jahrestagung der DDG wurde bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme die Weiterbildungsordnung angenommen.

Innerhalb unserer Arbeitsgemeinschaft wurde ein Ausschuß "Fachpsychologe/in DDG"bestimmt, der für die Organisation und Durchführung der Weiterbildung verantwortlich ist. Auf der Mitgliederversammlung in Frankfurt erfolgte die Wahl der 5 Ausschußmitglieder: Er besteht für die nächsten 3 Jahre aus folgenden Mitgliedern:

Auf der 1. Arbeitstagung des Ausschusses am 24. und 25.6. 1999 in Bad Mergentheim wählten satzungsgemäß die Mitglieder des Ausschusses Herrn Dipl. Psych. Peter Mattenklodt zu dem Vorsitzenden. Der Vorsitzende ist der Ansprechpartner nach außen. Er nimmt unter seiner Adresse alle Anfragen und Anträge entgegen, versendet die Antragsunterlagen, bestätigt den Eingang der Bearbeitungsgebühr, führt die erste Begutachtung durch und leitet die Antragsunterlagen an den Zweitgutachter weiter. Bei Gutachterkonsens übergibt er die erfolgreichen Anträge an den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft zur Unterschrift und Weiterleitung an den Vorstand der DDG. Auch die Anmeldung der Seminare erfolgt über den Vorsitzenden des Ausschusses.

Alle Anfragen/Unterlagen in Zusammenhang mit der Weiterbildung zur/m Fachpsychologen DDG sind an den Vorsitzenden der Fachkommission zu schicken:

Dipl.-Psych. Peter Mattenklodt
Diabetes Zentrum Mergentheim
Theodor-Klotzbücher-Str. 12
97980 Bad Mergentheim
Tel: 07931/594-547
Fax: 07931/594-89-547
e-mail: mattenklodt@diabetes-zentrum.de

Bis zum Jahresende wurden bisher 41 Anträge gestellt.

Der Ausschuss empfahl dem Vorstand, die Aufnahme von Frau Dr. Karin Lange als Delegierte der Arbeitsgemeinschaft für Psychologie und Verhaltensmedizin in den Ausschuss "Diabetologe DDG", um eine möglichst nahe Anbindung an die Ausbildung zum Diabetologen DDG zu gewährleisten. Dies wurde in dieser Form vom Vorstand der DDG in der 148. Sitzung in dieser Weise beschlossen.

Bezüglich der Weiterbildungskosten kam der Ausschuß zu der Meinung, daß sich die Weiterbildung finanziell selbst tragen soll. Es wurden daher folgende Gebühren festgesetzt:
Die Gesamtkosten für die Weiterbildung betragen somit 1680.- DM.

Die vom Vorstand geforderte Mitgliedschaft in der Deutschen Diabetes Gesellschaft für die Anerkennung als "Fachpsychologe/in DDG" wird zwar als sinnvoll angesehen, wirft aber in der Praxis große Probleme auf, da die Aufnahme von Psychologe/Pädagogen in die DDG in der Satzung nicht eindeutig geregelt ist. In Absprache mit dem Vorstand wurde daher beschlossen, auf der nächsten Mitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag auf Satzungsänderung einzubringen, der dies eindeutig regelt.

Als Frist für die übergangsregelung nach der Weiterbildungsordnung gilt der 13.5.2000. Bis zu diesem Termin bietet die Arbeitsgemeinschaft 3 Seminare an: Als weitere Neuerung verfügt unsere Arbeitsgemeinschaft seit Neuem auch im Internet über eine eigene Homepage (http://www.diabetes-psychologie.de). Obwohl erst seit kurzem im Netz, wurde das Angebot von dem MW-Verlag, der regelmäßig die wichtigsten Internetadressen zusammenträgt ("Das Web-Adressbuch für Deutschland 2000 - Die 5.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen") zur VIP-Adresse befördert und der klare Aufbau wie auch die Informationsdichte gelobt. Der Mitgliederbereich ist allerdings paßwortgeschützt, da hier die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft (News, Protokolle, Adressen, Stellen- und Hospitationsbörse, Mitgliederforum, Newsletter) beschrieben werden, die nicht für jedermann zugänglich sein sollen. Auf der Homepage liegen - frei zugänglich - alle Antragsformulare zur Weiterbildung zum/r Fachpsychologen/-in, wie auch Antragsformulare zur Mitgliedschaft zum down-loaden bereit.

Der Psychotherapieführer mit Adressen von Psychotherapeuten, die Erfahrung mit dem Krankheitsbild Diabetes haben, erfreut sich sehr grosser Beliebtheit und wurde 1999 bereits in der 4. Auflage (erneut 500 Exemplare) unter der Federführung von Herrn Dr. Axel Hirsch aktualisiert (z.B. Approbation, Kassenzulassung) und neu gedruckt. Interessenten können den Führer kostenlos (3 DM Porto bitte beifügen) bei Dr. Axel Hirsch (Bethanien Krankenhaus Hamburg) oder den Sprecher der Arbeitsgemeinschaft anfordern.

Traditionell gut besucht (ca. 400 Zuhörer) war das Vorsymposiums der Arbeitsgemeinschaft auf der DDG-Jahrestagung in Frankfurt zum Thema "Psychologische Aspekte von Folgeerkrankungen". Die Resonanz auf das Vorsymposium war überwiegend sehr positiv. Besonders gewürdigt wurde das strikte Zeitmanagement der Vorsitzenden (Dr. Bertil Oser und Susan Woods) und die Prägnanz der Beiträge. Kritisch wurde von vielen Teilnehmern angemerkt, die extra zu dieser Veranstaltung und der anschliessenden Mitgliederversammlung nach Frankfurt kamen, daß erstmals auch für den Besuch der Vorsymposien Eintritt gezahlt werden mußte, die Arbeitsgemeinschaft jedoch im Gegenzug keinerlei Unterstützung bei den Ausgaben für die Referenten (z.B. Flug und Unterkunft für Prof. Peyrot, USA) bekam. Einige Referate erscheinen zusammenfassend in einer vierteilige Serie im "Diabetes Schulungsprofi".

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (DP Küstner: "Ernährung", "Dokumentation, Qualitätssicherung und Informationstechnologien"; DP Lange "Diabetologe DDG"; DP Kulzer "Schulung und Weiterbildung") waren im Berichtszeitraum in verschiedenen Gremien der DDG tätig. Dr. Axel Hirsch arbeitet im Vorstand der europäischen Sektion der Psychologe im Diabetesbereich (EASD) mit. DP Kulzer und DP Dr. Hermanns hielten im letzten Jahr den Kontakt zu den amerikanischen Kollegen und nahmen als Referenten an der "Invitational conferece on behavioral research in diabetes mellitus" (Acapulco) teil.

Um psychologische Aspekte des Diabetes auch für Praktiker transparenter zu machen, erarbeitet die Arbeitsgemeinschaft ein Buch (Arbeitstitel "Diabetes und Psychologie") das Mitte 2000 im Kirchheim-Verlag erscheinen soll.

Die traditionelle - bereits 17. - Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft fand vom 1.10.1999 - 3.10.2000 in Mainz unter der ausgezeichneten Leitung und Organisation von Frau Dipl. Psychologin Eva Küstner in Mainz zum Thema "Psychosoziale Aspekte der Diabetesschulung" statt. Rund 70 Teilnehmer diskutierten hier sehr engagiert über moderne Formen der Diabetesschulung.

In einem Brief an Herrn Prof. Scherbaum hat die Arbeitsgemeinschaft ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an der Erstellung von Leitlinien angeboten, was von diesem positiv beschieden wurde. Eine ad-hoc-Arbeitsgruppe (Hirsch, Küstner, Laß, Hentzelt) hat daraufhin eine Stellungnahme zu den bisherigen Leitlinien formuliert und als Diskussionsbeitrag der Arbeitsgemeinschaft formuliert. Bei der Erstellung der Leitlinien kann teilweise auf die Vorarbeiten der Arbeitsgruppe um Dr. Herpetz (Essen) zurückgegriffen werden, die bereits für die DGPM Leitlinien für den Bereich Psychologie und Diabetes erstellen.

Unter der Federführung von Dipl. Susan Woods wurde einer ad-hoc Gruppe (Woods, Hottenbacher, Kulzer, Lange, Leludas, Petersen, Tost) mit dem Auftrag gegründet, nach dem Beispiel der britischen Kollegen ein Positionspapier darüber zu erstellen, wie die psychosoziale Versorgung von Menschen mit Diabetes nach unserer fachlichen Meinung aussehen sollte.

Zukünftige Termine: Das Vorsymposium der Arbeitsgemeinschaft auf der kommenden Jahrestagung in München findet am 31. Mai 2000 von 8.00 - 10.30 zum Thema "Schulung 2000: Patientenorientierte Schulungs- und Behandlungskonzepte" statt.

Die 18. Arbeitstagung findet vom 13.-15. 10. 2000 in Tübingen als gemeinsame Veranstaltung mit der 8. Tübinger Kinderdiabetologietagung (Dr. Neu) unter Leitung von Dr. Emilio Serra zum Thema "Jugendliche mit Diabetes" statt. Nähere Informationen bei: Dr. Dipl.-Psych. Emilio Serra, Universitätskinderklinik Tübingen, Rümelin-Str. 23, 72070 Tübingen; Tel.: 07071/29 83 409, Fax: 07071/29 44 48.

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Aktuelle Themen

Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) begrüßt jede arztentlastende Regelung im Sinne einer qualifizierten Delegation und die Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit. Eine Übertragung und Substitution von ärztlichen Tätigkeiten wird jedoch im Interesse der Patienten abgelehnt. Patientinnen und Patienten haben das Recht auf eine Behandlung nach Facharztstandard. Dieses Recht wird gefährdet, wenn nichtärztlichen Berufsgruppen Tätigkeiten en bloc in eigene Verantwortung und zur selbstständigen Ausübung übertragen werden.
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Stellungnahme zur Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ab dem 1.10.2011

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17.03. 2011 beschlossen, die Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker einzuschränken. Der Beschluss wurde am 22.06.2011 im Bundesanzeiger veröffentlicht und wird zum 01.10.2011 rechtskräftig.

Zusammen mit einer Reihe anderer Verbände haben die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), diabetesDE und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) diese Entscheidung massiv kritisiert. Zu begrüßen ist allerdings, dass laut G-BA der Beschluss  „eine weitreichende Ausnahmeregelung“  vorsieht, die in Abstimmung mit den im G-BA mitberatenden Patientenvertretern getroffen wurde. Die darin aufgeführten Kriterien haben allerdings zu zahlreichen Rückfragen geführt, wie die Verordnung in Zukunft zu handhaben ist. Aus diesem Anlass nehmen die DDG und diabetesDE zur Verordnungsfähigkeit von Urin- und Blutzuckerteststreifen für nicht-insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ab dem 01.10.2011 Stellung.


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Stellungnahme der AG Epidemiologie der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum IDF Diabetes Atlas: Wie häufig ist Typ 2-Diabetes in Deutschland?

Epidemiologische Daten zum Typ 2-Diabetes sind wichtig für die Abschätzung der individuellen und sozialen Belastung durch die Erkrankung und liefern Eckdaten für Planungen im Gesundheitswesen [1]. In ihrem aktuellen Atlas berichtet die International Diabetes Federation (IDF) eine alarmierend hohe Prävalenz von 12,0% an Diabetes (überwiegend Typ 2-Diabetes) erkrankten Personen in der Bevölkerung Deutschlands im Alter zwischen 20 und 79 Jahren [2]. Diese Schätzung liegt deutlich höher als jene aus Frankreich (9,4%), Großbritannien (4,9%), Italien (8,8%) oder Spanien (8,4%).
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Verordnungspraxis von GLP1-Analoga nicht ändern. Deutsche Diabetes-Gesellschaft bezweifelt Aussagekraft veröffentlichter Daten

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) empfiehlt weiterhin, die Verordnungspraxis von sogenannten inkretin-basierten Wirkstoffen wie DDP4-Hemmern ( Sitagliptin, Vildagliptin, Saxagliptin) oder GLP1-Analoga (Exenatide, Liraglutide) beizubehalten. Die DDG nimmt damit Stellung zu der ungewöhnlichen Wiedervorlage einer Studie in der Zeitschrift „Gastroenterology“: Die Autoren weisen für die betroffene Patientengruppe ein erhöhtes Risiko aus, eine Entzündung oder Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erleiden.


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Stellungnahme der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zum Ratschlag des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel abzusehen

Am 10.6.2011 hat das BfArM in einer Pressemeldung vom Gebrauch pioglitazonhaltiger Arzneimittel abgeraten. Grund hierfür ist laut BfArM eine neue Studie aus Frankreich, die eine Erhöhung des Risikos für Blasenkrebs durch Pioglitazon nahe legt.


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2. Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (Stand: 17.5.2011)

Der Vorstand und der Pharmakotherapie-Ausschuss der Deutschen Diabetes -Gesellschaft und diabetesDE empfiehlt keine Änderung der Verschreibungs-Indikation.


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Statement der AGPD zur qualifizierten Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Insulinpumpentherapie

Aktuelle Situation in Deutschland

In der Pädiatrie gibt es umgangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Patienten mit Pumpentherapie. Aktuell werden 30% aller Kinder und Jugendlichen, bei Kindern < 6 Jahren sogar mehr als 50% mit Insulinpumpen behandelt.


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Update der Stellungnahme zur Publikation von Elashoff zur Sicherheit von GLP-1 basierten Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes

Liebe Mitglieder der DDG,

Am 4.3.2011 hatten wir Sie über eine online- Publikation in der Zeitschrift "Gastroenterology" der Arbeitsgruppe von Peter Butler informiert (1), die ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis, Pankreaskarzinom und andere Karzinome durch inkretinbasierte Therapien bei Patienten mit Typ 2 Diabetes berichtete. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft und diabetesDE haben in der Zwischenzeit Informationen erhalten (2), die über die bereits in der ersten Stellungnahme genannten Bedenken hinsichtlich eines „reporting bias“ hinaus die Wertigkeit der publizierten Ergebnisse in Frage stellen. In einem Brief an den Editor wird das Journal aufgefordert, die Elashoff-Arbeit zurückzuziehen, da die Firma NovoNordisk aus dem FDA-Nebenwirkungsregister völlig andere Zahlen ermittelt hätte (Beispiel: Elashoff 17 Fälle von Pankreatitis in der Kontrollbehandlung vor 2007, Novo 79). Auch der FDA-genutzte Algorithmus EMPIRICA zur Erfassung von Signalen von seltenen Arzneimittel­nebenwirkungen hätte bei der Analyse der Daten keinen Warnhinweis ergeben.

Bis zur endgültigen Klärung dieser ungewöhnlichen Kontroverse ergibt sich unseres Erachtens daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Empfehlung zu einer Änderung des bisherigen Verordnungsverhaltens bezüglich der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-4) -Inhibitoren Sitagliptin (Januvia®, Xelevia®), Saxagliptin (Onglyza®) oder Vildagliptin (Galvus®, Eucreas®)   oder der Glucagon-like Peptid 1 (GLP1) - Analoga (Exenatide (Byetta®) oder Liraglutide (Victoza®)).

Die DDG und diabetesDE sind in erster Linie an Patientensicherheit interessiert. Aus diesem Grund haben wir uns für eine rasche Stellungnahme entschieden, die wir nach Kenntnis der neuen Aspekte jetzt modifizieren. Sollte sich herausstellen, dass die von Elashoff et al. publizierten Zahlen korrekt sind, werden wir auf unsere ursprüngliche Empfehlung zurückkommen. Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter danne@hka.de zur Verfügung.
 
Für den Vorstand und den Pharmakotherapie-Ausschuss der Deutschen Diabetes -Gesellschaft  und diabetesDE
Ihr

Prof. Thomas Danne
Präsident der DDG
Vorstandsvorsitzender diabetesDE


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Neues Stipendium: MSD Diabetes mellitus Stipendium 2011 zu Diabetologie & Stoffwechsel - unterstützt von: MSD, Haar

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) verleiht ein Stipendium zum Thema Diabetologie und Stoffwechsel erstmalig im Rahmen der Jahrestagung in Hamburg (30.03 – 02.04.2011). Dieses Forschungsstipendium, dotiert mit 12.000 EUR, soll jungen Wissenschaftlern einen mehrwöchigen Aufenthalt an einem anderen Institut oder Klinik im In- oder Ausland ermöglichen, um neue wissenschaftliche Verfahrensweisen und/oder Methodiken zu erlernen und diese dann im Heimatinstitut bzw. –klinik zu implementieren sowie weiter zu vertiefen.

Bewerbungen bitte bis zum 10. März 2011 bei der Geschäftsstelle der DGE (Martin Then, Mozartstr. 23, 93128 Regenstauf, Email: Then@endoscience.de) einreichen.

Die Ausschreibung ist  auf der Homepage der DGE einzusehen:


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Gestationsdiabetes: Evidenzbasierte Leitlinie zu Diagnostik, Therapie u. Nachsorge der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)

Liebe Mitglieder von DDG und diabetes/DE,

Experten der DDG und der DGGG stellen auf unserer Homepage den Entwurf zur evidenzbasierten Leitlinie Gestationsdiabetes vor. Dieser Entwurf steht Ihnen für 8 Wochen (Fristablauf: 27.03.2011!) zur Diskussion offen. Sie werden gebeten, evtl. Kommentare direkt und parallel an Herrn Dr. Kleinwechter und Frau PD Dr. Schäfer-Graf an folgende Email-Adressen zu schicken:

ute.schaefer-graf@sjk.de

arzt@diabetologikum-kiel.de


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Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV

Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Verordnungsausschluß von Pioglitazon zu Lasten der GKV: 
Nachdem zunächst das Bundesministerium für Gesundheit weitere Erklärungen vom GBA verlangt hatte, ist nach einer Stellungnahme des GBA dieser Verordnungsausschluß vom BMG nicht mehr beanstandet worden und tritt somit am 01.04.2011 in Kraft.
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Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2" vom 19.4.2010 (wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
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Stellungnahme G-BA Verfahren kurzwirksame Analoga

DiabetesDE fordert Kinder und Jugendliche und Patienten mit einer Insulinpumpentherapie von dem Erstattungsausschluss kurzwirksamer Analoga auszuschließen und unterstützt die Demonstration zum Bundesgesundheitsministerium am 19.5.2010 um 15.00 Uhr ausgehend von der diabetesDE-Geschäftsstelle in Berlin.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft an das Bundesministerium für Gesundheit

Die am 18.3.10 veröffentlichte Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu langwirksamen Insulinanaloga mit dem daraus folgenden Ausschluss der Erstattungsfähigkeit ist auch wegen seiner Sonderregelungen in der gegenwärtigen Form falsch und gefährlich für die betroffenen Patienten.
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Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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