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Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes

Jahresbericht 1999

Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft wurde auf der 34. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Frankfurt beschlossen, nachdem der Vorstand der Deutschen Diabetes Gesellschaft der Gründung und der Satzung zugestimmt hatte. Die einzelnen Arbeitsgruppen stellten sich einschließlich ihrer Projekte vor. Auf dieser Grundlage sollten die Möglichkeiten zu Kooperationen und zum Austausch von Datenbanken geschaffen werden. Diskutiert wurde weiterhin die Möglichkeit gemeinsamer Antragstellungen, wie beispielsweise bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder der Deutschen Diabetes Stiftung. Der Vorstand wurde beauftragt, weitere Schritte zu unternehmen.

Seitens des Vorstandes erging zunächst die Bitte, Interesse an einem gemeinsamen Programm zu bekunden und in einem Abstract in etwa das eigene Interessen- und Tätigkeitsfeld zu umreißen. Die entsprechende Information wurde an alle Interessenten weitergeleitet. Insgesamt decken die molekularbiologisch und genetisch orientierten Studien der Arbeitsgemeinschaft ein diversifiziertes Feld ab, das nicht ohne weiteres in einem gemeinsamen Antrag zusammenfaßt werden kann. Mit dieser Information wurde einerseits Kontakt mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen, um die Rahmenbedingungen der Gründung eines Schwerpunktprogramms genauer darstellen zu können. Von dieser Seite erging die Auskunft, daß eine relativ genau gefaßte Antragstellung mit etwa 20 oder mehr Antragstellern Voraussetzung sei, um die nötige Substanz für einen kompetitiven Schwerpunkt zu vereinen. Die Arbeitsgruppen müßten durch entsprechende Publikationen als international konkurrenzfähig und herausragend qualifiziert sein.

Trotz vieler erstklassiger Arbeitsgruppen sind wir gegenwärtig im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft sicherlich nicht in der Lage, diese Anforderung zu erfüllen. Da viele Anträge in das Feld der Adipositas-Forschung und Ernährungsmedizin hinein reichten, wurde Kontakt mit ähnlichen Bemühungen seitens Herrn Kiess/Leipzig und Herrn Hebebrandt/Würzburg sowie weiteren Interessenten aufgenommen. Seitens der DFG wurde nach der internationalen Begutachtung eine Initiative in Richtung Ernährungsmedizin in Form der Programmgruppe Ernährungsforschung (Dr. Heike Velke und PD Dr. Peter Hofmann) in die Wege geleitet. Mit deren Unterstützung fand in Leipzig ein Workshop mit dem Titel "Genetics, nutrition and disease, consequences of obesity" vom 03.05. - 05.05. statt. Im Rahmen dieses Treffens wurden 4 Arbeitsgruppen gebildet, von denen eine sich mit den Folgen der Adipositas in Form des Diabetes in erster Linie befaßte. Diese versuchte sowohl eine Darstellung der gegenwärtigen Wissenschaft wie auch des Bedarfs zukünftiger Projekte herauszuarbeiten. Hierbei wurde die Erstellung eines größeren Kollektivs von Diabetesfamilien zur Untersuchung ihrer Genetik als eins der vorrangigen Ziele definiert. Als Ergebnis dieses Treffens soll eine Stellungnahme publiziert werden, die zukünftige Forschungsziele in diesem Sektor betonen wird.

Im Rahmen des kommenden Diabeteskongreßes werden wir Gelegenheit haben, weitere Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes zu besprechen. Wir haben bewußt auf ein Symposium verzichtet, da der Kongreß durch die gleichzeitige Tagung von Diabetologen und Endokrinologen schon ein sehr volles Programm an Vorträgen hat. Am 1. Juni wurde uns von 8.00 bis 9.30 Uhr der Saal 21 für ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes zur Verfügung gestellt. Für das Treffen darf ich folgende Tagesordnung vorschlagen:

  1. Bericht über die bisherige Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft
  2. Diskussion des Berichtes
  3. Zukünftige Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft
  4. Wahl des Sprechers und des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft
  5. Sonstiges
Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft
Molekularbiologie und Genetik des Diabetes

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Aktuelle Themen

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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