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Tätigkeitsbericht AG Molekularbiologie und Genetik 2008

Sprecher: Prof Dr. Klaus Badenhoop, Med. Klinik I, SP Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechsel,
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
badenhoop@em.uni-frankfurt.de

Beirat: Prof. Dr. Olga Kordonouri, Hannover; Prof Dr. Fausto Machicao, Tübingen; Prof. Dr. Andreas F.H. Pfeiffer, Potsdam-Rehbrücke;

Empfehlungen zur MODY-Diagnostik:
Der Diabetes mellitus wird häufiger und damit auch zunehmend im jüngeren Alter diagnostiziert. Nicht selten sind darunter sogenannte "unklare" Diabetesformen die auch den MODY-Diabetes einschließen. Die AG Molekularbiologie und Genetik des Diabetes (MOGED) hat für den Vorstand Empfehlungen erarbeitet, wann eine MODY-Gendiagnostik veranlasst werden sollte. Im Interesse der optimalen Therapie und Langzeitversorgung dieser Diabetes-Patienten sollte eine frühzeitige Testung erfolgen. Die molekulargenetische Analyse belastet nicht das Labor des Hausarztes/Diabetologen und wird durch Überweisung an ein spezialisiertes Labor beauftragt. Die Empfehlungen finden Sie im Detail auf der Homepage und in DDG intern.

Vorbereitung eines Gendiagnostikgesetzes (GenDG)
Im Juli 2008 wurde ein Referentenentwurf für ein Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen (Gendiagnostikgesetz-GenDG) vor der parlamentarischen Beratung einer Reihe von wissenschaftlichen Fachgesellschaften vorgelegt, u.a. der DDG. Die AG MOGED hat an der Stellungnahme der DDG wesentlich mitgearbeitet mit dem Ziel, die molekulargenetische Untersuchung, die Befundübermittlung und Interpretation durch Diabetologen/Endokrinologen veranlassen und durchführen zu lassen.

Stand des Deutschen Typ 1 Diabetes Genetik Netzwerks (DTGN)
Die Rekrutierung in den Zentren Frankfurt (Badenhoop), München (Ziegler), Ulm (Böhm) und Hannover (Kordonouri) konnte dank der Mithilfe vieler Diabetologinnen und Diabetologen abgeschlossen werden. Das DT1DGN hat in Europa die zweitgrößte Zahl an Multiplexfamilien (165) rekrutieren können und damit eine wichtige Plattform für weitere Projekte geschaffen. In zwei Workshop-Konferenzen (zuletzt Oktober 2008) wurden die ersten Auswertungen diskutiert, die z.T. in mehreren Artikeln publiziert sind. Das DT1DGN hat bislang zwei Artikel publiziert (Kahles H, Kordonouri O, Ramos-Lopez E, Walter M, Rosinger S, Boehm BO, Badenhoop K, Seidl C, Ziegler A & T1DGC, Diabetes, Obesity & Metabolism 11 (Suppl 1):84-87, 2009 und Badenhoop K, Kahles H, Seidl C, Kordonouri O, Ramos-Lopez E, Walter M, Rosinger S, Ziegler A, Boehm BO & T1DGC Diabetes, Obesity & Metabolism 11 (Suppl 1):88-91, 2009).

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Aktuelle Themen

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
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Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
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