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Tätigkeitsbericht der AG Molekularbiologie für das Jahr 2004

Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes

Bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft am 20.05.04 wurde der Beirat der AG neu gewählt: Zum Sprecher der AG wurde Herr Prof. Klaus Badenhoop, Frankfurt, als Nachfolger von Herrn Prof. Pfeiffer gewählt. Als Beirat wurden gewählt: Prof. Dr. Andreas Pfeiffer, Potsdam-Rehbrücke/Berlin, Frau Dr. Birgit Knebel, Deutsches Diabetes Forschungsinstitut, Düsseldorf, Herr Dr. Fausto Machicao, Med. Klinik, Universitätsklinikum Tübingen.

Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft sind die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der Genetik von Diabetes mellitus und Folgeerkrankungen. Insbesondere sollte die Zusammenarbeit zwischen Grundlagen– und klinischer Forschung über die Deutsche Diabetes Gesellschaft gefördert werden. Weiterhin soll zu aktuellen Problemen im Zusammenhang mit der Genetik des Diabetes mellitus eine Unterstützung des Vorstandes der Deutschen Diabetes Gesellschaft erfolgen. Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich auch als Übermittler der aktuellen Erkenntnisse aus der molekulargenetischen Forschung für die klinischen Anwender in der Diabetologie.
Als aktuelles Forschungsprojekt unterstützt die Arbeitsgemeinschaft die multizentrische Typ 1 Diabetesgenetik-Netzwerkstudie aus dem europäischen Typ 1 Genetikkonsortium (ET1DGC). Hier sollen in Europa bis zum Sommer 2006 1250 Typ 1 Diabetes mellitus Multiplexfamilien rekrutiert werden, um die Typ 1 Diabetesgene genau zu erforschen. Neben der Antikörperdiagnostik werden bei allen Studienteilnehmern (betroffene Geschwister, gesunde Geschwister und Eltern), die HLA-Risikogene bestimmt sowie eine Gesamtgenom-Polymorphismus-Suche unternommen. Alle beteiligten Studienzentren erhalten diese Daten dann zur weiteren Verfügung und haben ihrerseits Zugriff auf die DNA der Familien aus anderen Studienzentren bzw. aus anderen Ländern. Weltweit sollen 2500 Typ 1 Diabetes Multiplexfamilien erfasst werden und somit die größte Typ 1 Diabetesgenetik-Studie ermöglichen. Die zentrale Erstellung von Epstein- Barr-Virus transformierten Lymphozytenzelllinien erfolgt im Einsenderlabor in der Medizinischen Klinik, Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. B. Böhm. Mittlerweile sind über 100 Familien in diese Netzwerkstudie eingegangen und die deutschen Studienzentren (insbesondere die Arbeitsgruppe von Frau Prof. Anette Ziegler/Dr. Markus Walter und von Prof. Badenhoop/Frau Ramos-Lopez) haben bislang die meisten Familien einbringen können.
Wegen der großen Bedeutung der Erforschung von Typ 1 Diabetes Risikogenen unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Molekularbiologie und Genetik des Diabetes mellitus das Deutsche Netzwerk (DT1DGN) in seinen Bemühungen, möglichst über 150 Familien aus Deutschland für die Netzwerkstudie beizutragen. Alle Diabeteszentren sind deshalb angesprochen, sich direkt mit den Studienzentren (Prof. Badenhoop, Frankfurt, Prof. Böhm, Ulm, Frau Prof. Ziegler, München, Herr PD Dr. Jochen Seufert, Würzburg, Prof. Scherbaum, Düsseldorf, Frau PD Dr. Olga Kordonouri, Berlin) in Verbindung zu setzen, wenn sie Typ 1 Multiplexfamilien betreuen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft ist der Methodentransfer zwischen verschiedenen Arbeitsgruppen. Über eine Methodenbörse soll es den Arbeitsgruppen möglich sein, neue Methoden zu akquirieren und gezielt für Kooperationsprojekte einzusetzen. Darüber hinaus ist die Arbeitsgemeinschaft bemüht, zu einem Probenaustausch zwischen Arbeitsgruppen und Laboren beizutragen, um die Fallzahlen für genetische Studien in den einzelnen Projekten zu erhöhen. Die Schwerpunkte der genetischen Forschung bei Typ 1 Diabetes mellitus, Typ 2 Diabetes mellitus und polyzystischem Ovarsyndrom als häufigen Diabetesformen soll ergänzt werden durch eine Empfehlung, wie bei seltenen Diabetesformen molekulargenetische Analysen (z.B. MODY) indiziert und durchgeführt werden können.
Eine molekularische Analyse ist wegen der fehlenden therapeutischen Konsequenz gegenwärtig nicht Bestandteil der Diabetesdiagnostik, kann aber auf Einzelanforderung oder im Rahmen von Studien eine klinische Bedeutung erlangen.

Prof. Dr. med. K. Badenhoop, Vorsitzender
Medizinische Klinik I
Funktionsbereich Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechsel
Tel.: 069/6301-5396
Fax: 069/6301-6405
E-Mail: badenhoop@em.uni-frankfurt.de

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Aktuelle Themen

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
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Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
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