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Tätigkeitsbericht der AG Diabetes und Schwangerschaft für das Jahr 2006

Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft der DDG

Mai 2006: 156 Mitglieder

Board:

Innere Medizin/Diabetologie:
Dr.med.Helmut Kleinwechter, Kiel (Sprecher)
Dr.med. Marianne Sorger, Bonn

Gynäkologie/Geburtshilfe:
Priv.-Doz.Dr.med. Ute Schäfer-Graf, Berlin (Sprecherin)
Prof.Dr.med. Horst Reiher, Berlin

Pädiatrie/Neoanatologie:
Dr.med.Barabara Linse, Leipzig
Dr.med.Karl Schunck, Berlin

Arbeit der vergangenen 12 Monate:

• Fortsetzung der Arbeit and den evidenzbasierten Leitlinien zu “Diabetes und Schwangerschaft”: Das abschließende Arbeitstreffen wird am 27.November 2006 in Berlin-Friedrichshain stattfinden. Die Arbeiten sollen im Dezember 2006 abgeschlossen sein und die Publikation ist für Mai 2007 vorgesehen. Die Leitlinie wird in dieser Version nur Typ 1 und Typ 2 Diabetes berücksichtigen. Die bestehende Empfehlung der DDG zum Gestationsdiabetes wird nach Publikation von Ergebnissen der HAPO-Studie im Jahr 2008 überarbeitet und zugefügt, da vorher nicht mit einer besseren Beweislage zu den bisher verwendeten diagnostischen Grenzwerten gerechnet werden kann.

• Register Schwangerschaften bei Typ-2 Diabetes mellitus: Die Arbeitsgemeinschaft hat im Oktober 2005 eine Projekt gestartet zur nationalen Erhebung von Daten aus Schwangerschaften von Frauen mit Typ 2 Diabetes. Nach Publikation der britischen CEMACH-Daten (CEMACH=Confidential Enquiry in Maternal and Child Health) von ca. 3800 diabetischen Schwangerschaften des Jahrgangs 2002/2003 betrug der Anteil an Typ 2 Diabetes dort 28%. Das neonatale und mütterliche Outcome bei Typ 2 Diabetes war in Dänemark z.T. deutlich schlechter als bei Typ 1 Diabetes. Für Deutschland existieren bisher keinerlei Daten, wir beobachten jedoch ebenfalls sehr schlechte Schwangerschaftsergebnisse. In der Perinatalstatistik wird Typ 2 Diabetes nicht gesondert erfasst. Die über einen Zeitraum von 3 Jahren erhobenen Daten sollen zur Grundlage dienen, die Versorgungsstrukturen zu verbessern. Ab 1.Oktober 2005 können alle Interessierten nach Registrierung über www.dm2s.de ihre betreuten Schwangerschaften, die noch nicht entbunden haben, prospektiv registrieren. Diese Möglichkeit per Internet über eine sichere Verbindung und nach Genehmigung durch die Ethikkommission der Charité wird nur leider sehr unzureichend genutzt.

• GDM-Screening in den Mutterschaftsrichtlinien: Nach Publikation der Ergebnisse der australischen randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie zum GDM (ACHOIS) im New England Journal of Medicine und einer großen amerikanischen Fall-Kontroll-Studie von 555 unbehandelten Schwangeren mit Gestationsdiabetes im American Journal of Obstetrics and Gynecology hat der Unterausschuß „Familienplanung“ des Gemeinsamen Bundesausschusses Ärzte und Krankenkassen die Beratungen zur Aufnahme eines GDM-Screenings wieder aufgenommen

• Auf der Jahrestagung der DDG im Mai in Leipzig konnten wir sehr gut besuchte Veranstaltungen ausrichten: das traditionelle Vorsymposium am Donnerstag morgen, ein Hauptsymposium Donnerstag Mittag und ein Meet-The-Expert am Samstag Mittag..

• Auf der Jahrestagung der DGGG im September in Berlin wurde erstmals ein Seminar zum Management von diabetischen Schwangerschaften für Gynäkologen abgehalten, das sehr großes Interesse fand. Eine weiteres Symposium stellte die Probleme des Gestationsdiabetes, von Adipositas und Typ 2 Diabetes in der Schwangerschaft sowie das Schicksal der Kinder von Müttern mit Diabetes heraus. Die Sprecher waren maßgeblich am Zustandekommen der Veranstaltungen beteiligt.Damit konnten die fachlichen und persönlichen Beziehungen der beiden Fachgesellschaften weiter ausgebaut und intensiviert werden.

 

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Aktuelle Themen

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
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Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

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Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
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