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Tätigkeitsbericht der AG Diabetes und Schwangerschaft für das Jahr 2005


z.Zt.160 Mitglieder

Board:

Innere Medizin/Diabetologie:
Dr.med.Helmut Kleinwechter, Kiel (Sprecher)
Dr.med. Marianne Sorger, Bonn

Gynäkologie/Geburtshilfe:
Priv.-Doz.Dr.med. Ute Schäfer-Graf, Berlin (Sprecherin)
Prof.Dr.med. Horst Reiher, Berlin

Pädiatrie/Neoanatologie:
Dr.med.Barabara Linse, Leipzig
Dr.med.Karl Schunck, Berlin

Arbeit der vergangenen 12 Monate:
• Fortsetzung der Arbeit an evidenzbasierten Leitlinien zu “Diabetes und Schwangerschaft” mit ca. sechsmonatiger Unterbrechung. Nachdem durch den DDG-Vorstand die finanzielle Unterstützung der Leitlinienerstellung weiter zugesagt wurde, Arbeitstreffen im Februar 2005 in Berlin
• Abschluss der Vorarbeiten für das Register Schwangerschaften bei Typ-2 Diabetes mellitus. Ab 1.Oktober 2005 können alle Interessierten nach Registrierung über www.dm2s.de ihre betreuten Schwangeren, die noch nicht entbunden haben, prospektiv registrieren. Derzeit werden in Deutschland ca. 5.100 Fälle (0,69%) präkonzeptionell bekannten Diabetes mellitus registriert, das sind mehr als doppelt soviel Fälle wie vor 10 Jahren (0,3%). Wir gehen davon aus, dass mittlerweile 30-50% oder mehr dieser Schwangerschaften dem Typ-2 DM zuzuordnen sind.
• Nach Publikation der Ergebnisse der australischen randomisiert kontrollierten Interventionsstudie zum GDM (ACHOIS) im New England Journal of Medicine, bestand großer Aufklärungsbedarf. Dem sind wir nachgekommen mit zahlreichen Zeitschriftenartikeln, Kommentaren und einem Beitrag im Politmagazin „Panorama“. Außerdem haben wir die Daten mit der Vorsitzenden des Unterausschuss „Familienplanung“ beim Gemeinsamen Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen intensiv diskutiert. Dort weicht man allerdings keinen Millimeter vom Beschluss ab, erst nach Veröffentlichung der HAPO-Daten 2008 erneut zu einem Screening auf GDM zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen Stellung zu nehmen. Die Techniker Krankenkasse ist bundesweit vorangegangen und ersetzt ihren Schwangeren 15 Euro für den 50-g Screening-Test.
• Wir haben unsere Kooperation mit der österreichischen Arbeitsgruppe für Diabetes und Schwangerschaft intensiviert, zur inhaltlichen und organisatorischen Abstimmung sowohl für Aktivitäten zur Implementierung des Screenings als auch Verfassen von Leitlinien.
• Bei 22. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin im Dezember in Berlin wurde von Boardmitgliedern ein Workshop zu Management von Risikoschwangerschaften bei Diabetikerinnen ausgerichtet.
Beim Jahrestreffen der europäischen DPDG war die AG durch einige Mitglieder vertreten, es wurden Daten aus Deutschland präsentiert.
• Auf der Jahrestagung der DDG im Mai in Berlin richteten wir ein gut besuchtes, traditionelles Vorsymposium am Donnerstagmorgen und ein sehr gut besetztes Meet-The-Expert zum PCO-Syndrom am Samstag aus.
• Die Sprecher des Boards haben gemeinsam mit einer 15 Personen starken deutschen Delegation vom 11.-13.November 2005 an der 5.Workshop Conference on Gestational Diabetes in Chicago teilgenommen. Es kamen etwa 360 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Neben einem erstklassigen Programm ergaben sich Gelegenheiten für Kontakte zu führenden Persönlichkeiten auf diesem Gebiet. Die HAPO-Ergebnisse werden voraussichtlich erstmalig 2007 auf der ADA-Tagung in Chicago präsentiert und sind Gegenstand ausführlicher Darstellung auf der 6.Workshop Conference 2008.

Gez. Dr.Helmut Kleinwechter
PD Dr.med.Ute Schäfer-Graf

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Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vom 19.4.2010(wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
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Stellungnahme G-BA Verfahren kurzwirksame Analoga

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DDG Verhaltenskodex

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