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Tätigkeitsbericht der AG Diabetes und Schwangerschaft für das Jahr 2004

AG Diabetes und Schwangerschaft

160 Mitglieder

Board:

Innere Medizin/Diabetologie:
Dr.med.Helmut Kleinwechter, Kiel (Sprecher)
Dr.med.Marianne Sorger, Bonn

Gynäkologie/Geburtshilfe:
Priv.-Doz.Dr.med.Ute Schäfer-Graf, Berlin (Sprecherin)
Prof.Dr.med.Horst Reiher, Berlin

Pädiatrie/Neonatologie:
Dr.med.Barbara Linse, Leipzig
Dr.med.Karl Schunck, Berlin

Die AG hat durch den Tod von Prof. Dr. med. Hellmut Otto, Bremen, am 17.September 2004 einen der Gründer der Arbeitsgemeinschaft und den langjährigen internistischen Sprecher und Motor für die Sache von Diabetes und Schwangerschaft verloren.

Arbeit der vergangenen 12 Monate:

• Im Herbst 2003 hat der Bundesausschuß Ärzte und Krankenkassen die Aufnahme eines Screenings auf Gestationsdiabetes in die gesetzliche Mutterschaftsvorsorge abgelehnt bzw. vertagt und dies im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht. Hierzu haben die Sprecher der AG dezidiert Stellung genommen. Eine Publikation unserer Antwort im Deutschen Ärzteblatt wurde sowohl vom Bundesausschuß Ärzte und Krankenkassen als auch von der Redaktion des Ärzteblattes verweigert – sie erfolgte schließlich in den Diabetologie-Informationen und über die homepage der DDG.

• Verabschiedung und Veröffentlichung der Empfehlungen zur Kontrazeption bei Frauen mit Diabetes mellitus Typ-1 und Typ-2 und bei Z.n. Gestationsdiabetes in der Zeitschrift Frauenarzt und Präsentation auf der DDG-Homepage. Enge Abstimmung mit der AG Pädiatrische Diabetologie.

• Weitere konkrete Planungen zur Einrichtung eines multinationalen europäischen Registers zur Erfassung und Dokumentation von Schwangerschaften bei präkonzeptionell bekanntem Typ-2-Diabetes mellitus (zuständig vom Board: Prof.Reiher).

• Beginn der Arbeit an der evidenzbasierten Leitlinie zu Diabetes und Schwangerschaft. Die Suchstrategie der Düsseldorfer Cochrane-Gruppe um PD Dr.Richter ergab insgesamt 6.620 (!) Studienergebnisse, die zu bearbeiten sind, davon allein 4.145 aus dem Bereich des Gestationsdiabetes. Daher kann das Publikationsziel Mai 2005 nicht verwirklicht werden, angestrebt wird Mai 2006.

• Erfolgreiche Aktivitäten auf der Jahrestagung 2004 in Hannover mit einem überfüllten Vorsymposium am Donnerstag vormittag, Intensivierung der inhaltlichen Beschäftigung mit dem Polyzystischem Ovarsyndrom, insbesondere zur Metformin-Therapie.

• Weiterer Ausbau der internationalen Kontakte zu entsprechenden Arbeitsgruppen durch die Sprecherin, die gewähltes Mitglied in den Diabetes and Pregnancy Arbeitgruppen der EASD und ADA ist.

• Die Sprecher haben gemeinsam mit einer erfahrenen Hebamme ein Buch für betroffene Frauen im TRIAS-Thieme-Verlag herausgebracht, welches nicht nur von den Frauen selbst, sondern auch von den Diabetes-Beraterinnen und-assistentinnen, aber auch Fachkolleginnen und Kollegen sehr positiv aufgenommen wurde, worüber wir uns freuen.

Dr. Helmut Kleinwechter
für das Board der AG

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Aktuelle Themen

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
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Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
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