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Tätigkeitsbericht der AG Diabetes und Migranten für das Jahr 2005

Die AG „Diabetes und Migranten“ blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Ein wichtiges Ereignis war sicherlich das Symposium in Berlin, bei dem einige Ergebnisse unserer Arbeit vorgestellt wurden.

Heidrun Schmidt-Schmiedebach, Projektbeauftragte der DDU berichtete über die Institution „Insulin zum Leben“. Die Einrichtung sammelt noch 3 Monate haltbare Insuline und Testmaterialien für Afrika und andere Länder. Ihr Projekt ist dringend auf Geldspenden angewiesen, damit die gesammelten Materialien auch aus ihrem Lager in Raststatt verschickt werden können.

Herr Dr. Kalvelage berichtete über die neu aufgestellten Empfehlungen zur Behandlung von Migranten mit Diabetes mellitus. Diese Empfehlungen liegen derzeit dem Vorstand der DDG zur Prüfung vor. Sobald ein positives Votum dieses Gremiums vorliegt, werden die Empfehlungen veröffentlicht werden. Die Empfehlungen stellen ein pragmatisches Konzept dar, entstanden aus den Erfahrungen diabetologisch Tätiger mit an Diabetes mellitus erkrankten Migranten.

Aus der Arbeitsgruppe Schulungsmaterial berichtete Dr. Parmakerli-Czemmel über die Entwicklung eines Bewertungs-Scores für Schulungs- und Informationsmaterial für Migranten. Es sind in Deutschland eine Reihe von Schriften und Schulungsprogrammen auf dem Markt, die sich speziell an Migranten mit Diabetes richten. Um in dieser Fülle eine sinnvolle Auswahl treffen zu können, sind diese Kriterien entwickelt worden. Nützlich sind sie auch bei der Erstellung von neuem Material. Eine Stellungnahme der DDG steht noch aus.

Ein weiteres Projekt wurde von der Arbeitsgruppe Schulungsmaterial begonnen. In einer Studie will die Arbeitsgruppe den Schulungserfolg einer Diabetikerschulung bei türkischen und deutschen Patienten vergleichen. Mittels einer Befragung sollen mögliche Einflussfaktoren auf den Schulungserfolg ermittelt werden.

In Berlin fand im Oktober diesen Jahres der erste deutsch- türkische Medizinkongress statt. Unsere Mitglieder vor Ort konnten Kontakt mit dem Veranstalter und dem Verein türkischer Ärzte in Berlin knüpfen. Zu den Themen Gesundheitspolitik und Schulung von Migranten wurde für den Kongress im nächsten Jahr eine aktive Teilnahme in Form von Vorträgen vereinbart. Ein Netzwerk für Schulungen unter Einbeziehung einer großen in Berlin existierenden Selbsthilfegruppe soll erreicht werden.

Viele der Aktivitäten der AG finden lokal im jeweiligen Arbeitsbereich der Mitglieder statt und können im Einzelnen nicht aufgeführt werden. Beispielhaft soll hier der 3. Tag der Allgemeinmedizin der Universität Heidelberg erwähnt werden, bei dem Dr. Parmakerli-Czemmel einen Workshop zum Thema „Ausländische Patienten“ leitete. In diesem Zusammenhang ist es für uns auch erfreulich zu berichten, dass unsere Mitgliederzahl zwar langsam aber stetig steigt, so dass für die Zukunft mit vermehrten Aktivitäten auf dem Gebiet der Behandlung von Migranten mit Diabetes zu rechnen ist.

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Aktuelle Themen

Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vom 19.4.2010(wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
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Stellungnahme G-BA Verfahren kurzwirksame Analoga

DiabetesDE fordert Kinder und Jugendliche und Patienten mit einer Insulinpumpentherapie von dem Erstattungsausschluss kurzwirksamer Analoga auszuschließen und unterstützt die Demonstration zum Bundesgesundheitsministerium am 19.5.2010 um 15.00 Uhr ausgehend von der diabetesDE-Geschäftsstelle in Berlin.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft an das Bundesministerium für Gesundheit

Die am 18.3.10 veröffentlichte Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu langwirksamen Insulinanaloga mit dem daraus folgenden Ausschluss der Erstattungsfähigkeit ist auch wegen seiner Sonderregelungen in der gegenwärtigen Form falsch und gefährlich für die betroffenen Patienten.
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Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
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Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

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DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
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Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


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GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
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Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


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Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


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Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
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Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


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Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
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Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
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Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
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Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
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