Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommt dabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu. Daher haben sich der Verband Deutsche Nierenzentren der DDnÄ e.V., das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH) und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) entschlossen, berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge zur Fachkraft Diabetes und Niere zu zertifizieren.
Großer Dank gebührt an dieser Stelle Frau Dr. Brigitte Osterbrink, Rheine, und Herrn Dr. Ludwig Merker, Dormagen, die das Curriculum der Weiterbildung federführend entworfen haben.
Die Weiterbildung richtet sich an Angehörige von Fachberufen im Gesundheitswesen (Arzthelferin, Gesundheits- und Krankenpflegerin) mit abgeschlossener Ausbildung und nachgewiesener mindestens einjähriger aktiver Berufserfahrung in der Dialyse oder Nephrologie. Erfahrungen mit dem Krankheitsbild des Diabetes mellitus sind empfehlenswert. Die praktische Weiterbildung zwischen den Theorieblöcken erfolgt in diabetologischen Einrichtungen, die von der DDG für die Behandlung von Menschen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes anerkannt sind und über ein diabetesspezifisches Qualitätsmanagement verfügen (mind. Stufe 1) sowie vergleichbare Institutionen.
Andere Berufsgruppen können im Einzelfall zugelassen werden, wenn sie über eine vergleichbare Ausbildung und mindestens einjährige praktische Erfahrung in der Dialyse oder Nephrologie verfügen.
Weitere Details (Inhalte, Bewerbung, Termine, Kosten…) können unter folgender Adresse erfragt werden:
Frau Dr. phil. Brigitte Osterbrink
Frankenburgstr. 31
48431 Rheine
Tel. (05971)42-1110
Email: b.osterbrink@mathias-spital.de
Interessierte Schulungsstätten wenden sich bitte an die DDG-Geschäftsstelle.
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