Diabetes erforschen und verhindern, behandeln und heilen.
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de

www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/mitteilungen/industrie/entwicklungskandidat.php
Navigation für Fachkreise
Navigation für Patienten
 
Neues Arzneimittel als Entwicklungskandidat definiert

Typ-2-Diabetes
Neues Arzneimittel als Entwicklungskandidat definiert
Bayer HealthCare und CuraGen bringen neuen oralen Wirkstoff in das präklinische Stadium

Leverkusen – Die Bayer HealthCare Division Pharma und die CuraGen Corporation berichten, dass sie einen neuen niedermolekularen Wirkstoff zur Therapie des Typ-2-Diabetes in die präklinische Entwicklung gebracht haben. Die Zusammenarbeit von Bayer HealthCare und CuraGen hat das Ziel, neue Substanzen für die Behandlung von Diabetes und Übergewicht zu identifizieren und zu entwickeln.

„Der Erwachsenendiabetes nimmt weltweit schnell epidemische Ausmaße an. Trotz der gegenwärtig verfügbaren Therapien sind weitere Medikamente dringend notwendig, die ohne schwere unerwünschte Nebenwirkungen eine effektive Behandlung ermöglichen.“, sagte dazu Timothy M. Shannon, Leiter Forschung und Entwicklung und Leiter der medizinischen Abteilung bei CuraGen. „Wir sehen der weiteren Zusammenarbeit mit Bayer bei der Entwicklung dieser neuen Therapieoption mit großen Erwartungen entgegen. Bayer wird basierend auf den Targets, den molekularen Angriffsorten, die von CuraGen entdeckt wurden, weiterhin nach anderen niedermolekularen Molekülen zur Therapie von Übergewicht und Diabetes suchen.

„Dieser jetzt erreichte Meilenstein bedeutet für die Kooperation zwischen Bayer und CuraGen auf dem Gebiet der Stoffwechselerkrankungen viel“, sagte Joe Catino, Sr., Leiter Forschung bei Bayer. „Unsere Team-orientierte Zusammenarbeit mit dem Ziel, zu forschen und Leitsubstanzen zu identifizieren, hat es uns ermöglicht, diese neue Substanz in das präklinische Entwicklungs-Stadium zu bringen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit CuraGen. Dadurch können diese Substanz und auch andere potenzielle Arzneimittelkandidaten entwickelt werden, um wichtige therapeutische Lücken zu füllen.“

Beim Typ 2-Diabetes ist die Insulinsekretion und -sensitivität gestört, was zu abnorm hohen Blutzuckerspiegeln und Langzeit-Komplikationen führt. Die Stoffwechselstörung nimmt weltweit epidemische Ausmaße an. Schätzungen zu folge werden innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Viertel Milliarden Menschen davon betroffen sein. Trotz vieler gegenwärtiger Therapiemöglichkeiten sind neue Behandlungsoptionen notwendig, die ohne das Risiko gefährlicher stark erniedrigter Zuckerspiegel (Hypoglykämien) oder anderer Nebenwirkungen den Blutzuckerspiegel kontrollieren.

Die Bayer HealthCare AG, ein Teilkonzern der Bayer AG, gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten und erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von etwa 8,9 Milliarden Euro.

Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Biological Products, Consumer Care, Diagnostics und Pharma und beschäftigt weltweit 34.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.


Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

ins Internet gestellt im Oktober 2004

Weiterempfehlen Drucken nach oben

Aktuelle Themen

Stellungnahme Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2

Gemeinsame Stellungnahme von diabetesDE, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), des Verbands der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) und des Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie und der Anlage III "Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vom 19.4.2010(wissenschaftliche Langfassung mit Literatur) bzw. (Kurzfassung der wesentlichen Inhalte)
weiterlesen ...

Stellungnahme G-BA Verfahren kurzwirksame Analoga

DiabetesDE fordert Kinder und Jugendliche und Patienten mit einer Insulinpumpentherapie von dem Erstattungsausschluss kurzwirksamer Analoga auszuschließen und unterstützt die Demonstration zum Bundesgesundheitsministerium am 19.5.2010 um 15.00 Uhr ausgehend von der diabetesDE-Geschäftsstelle in Berlin.
weiterlesen ...

Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft an das Bundesministerium für Gesundheit

Die am 18.3.10 veröffentlichte Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu langwirksamen Insulinanaloga mit dem daraus folgenden Ausschluss der Erstattungsfähigkeit ist auch wegen seiner Sonderregelungen in der gegenwärtigen Form falsch und gefährlich für die betroffenen Patienten.
weiterlesen ...

Briefwechsel mit IQWiG zur Ausladung von Prof. Fritsche

Schreiben des DDG-Präsidenten an Herrn Baum, den Sprecher des Vorstands des IQWiG, nach der nachträglichen Ausladung des DDG-Vertreters bei der Anhöring zu langwirksamen Analoga und Antwort von Herrn Baum. Außerdem finden Sie hier auch die Antwort des Präsidenten auf das Schreiben von Herrn Baum.
weiterlesen ...

Stellungnahme von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft

vom 5.6.2009 zur Beschlussvorlage des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zur Erstattungsfähigkeit langwirksamer Insulinanaloga in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2

weiterlesen ...

DDG Verhaltenskodex

Der Vorstand der DDG hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss "Conflict of Interest" einen neuen Verhaltenskodex in strenger Anlehnung an nationale und internationale Erfordernisse verabschiedet. Dieser stellt sichter,dass angesichts der vielfältigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie und anderer berufsrelevanter Unternehmen („Industrie“) keine Interessenkonflikte vorliegen, die den Inhalt und die Akzeptanz der im Namen der DDG vorgenommenen Tätigkeiten und Stellungnahmen zweifelhaft erscheinen lassen. Die Umsetzung des neuen Verhaltenskodex bedarf einer Satzungsänderung, die der Mitgliederversammlung anläßlich der Jahrestagung der DDG im Mai 2009 zur Abstimmung vorgelegt wird.
weiterlesen ...

Stellungnahme vom 14. 04.08 der DDG zum Vorbericht des IQWG „Langwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“


weiterlesen ...

GBA-Beschluss zu den kurzwirksamen Analoga vom 21.02.2008

Hier finden Sie eine Stellungnahme der DDG zu dem Beschluss des GBA vom 21.02.2008 zu den kurzwirksamen Analoga sowie Antworten zu in diesem Zusammenhang häufig gestellten Fragen.
weiterlesen ...

Abschlußbericht Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 vom 6.6.2007 und zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 10: Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1


weiterlesen ...

Stellungnahmen des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zu den Berichtsplänen des IQWiG zum Thema Langwirksame Analoga (Typ 1 und Typ 2)


weiterlesen ...

Stellungnahme des Pharmakotherapieausschusses der DDG

Rosiglitazon und Risiko für Myokardinfarkt und kardiovaskulären Tod
weiterlesen ...

Stellungnahme der DDG zum Berichtsplan A05/05-A des IQWIG

Am 10.03.07 wurde das Amendment 3 zum Berichtsplan „Glitazone zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2“ vom IQWIG aufgrund der Erweiterung der Zulassung der Glitazone veröffentlicht und zu Stellungnahmen zum Berichtsplan (inkl. Amendments) aufgefordert. Die DDG, vertreten durch den Präsidenten und den Vorsitzenden des Pharmakotherapieausschusses nimmt wie folgt Stellung:


weiterlesen ...

Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang 'Fachkraft Diabetes und Niere'

Das durch den Diabetes mellitus als Grundkrankheit verursachte Nierenversagen ist die häufigste zur Dialysepflicht führende Erkrankung. Die Versorgung von Menschen mit Nierenversagen und Diabetes mellitus ist eine große Aufgabe, die interdisziplinär gelöst werden muss. Eine besondere Funktion kommtdabei den die Betroffenen versorgenden Pflegekräften zu.
weiterlesen ...

Von Algorithmus bis Zuverlässigkeit - Das neue Leitlinienglossar von AWMF und ÄZQ

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin jetzt ein Leitlinienglossar erstellt und im Internet veröffentlicht.
weiterlesen ...

Stellungnahme der DDG zum Thema "Inhalatives Insulin"

Stellungnahme der DDG anlässlich der Zulassung von EXUBERA®
weiterlesen ...

Vorbericht des IQWiG für Typ 1 liegt vor

Rundmail des Präsidenten an die Mitglieder der DDG und Stellungnahme des Ausschusses Pharmakotherapie der DDG zum Vorbericht
weiterlesen ...

© DDG 2006